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Rheinberg
Bei der "Historischen" läuft es rund

Rheinberg: Bei der "Historischen" läuft es rund
Achim Schick, Josie Schiffer, Karl-Heinz Borgers und Wolfgang Pietzonka (v.l.). FOTO: K. Wurz
Rheinberg. Rheinbergs Pumpennachbarschaften sind eine feste Größe in der Stadt. Mehr als 50 sind in der Vereinigung der Historischen Pumpennachbarschaften organisiert, die jetzt im "Punto" ihre alle zwei Jahre stattfindende Hauptversammlung durchführte. Der Raum war pickepackevoll, die knapp 50 Anwesenden vertraten etwa die Hälfte der Nachbarschaften. Von Uwe Plien

Es kommen sogar noch neue Pumpennachbarschaften hinzu. Im Neubaugebiet an der Moerser Straße (hinter Rewe) hat sich im Sommer eine neue Gruppe um Pumpenmeister Lars Kisters gefunden, und auch in Ossenberg steht eine Neugründing bevor. Erfreulich.

Karl-Heinz Borgers, seit zwei Jahren "Meister über alle Meister" und damit Vorsitzender der "Historischen", richtete den Blick noch einmal zurück auf das Großereignis im September 2015. Damals feierten hunderte Menschen den 80. Geburtstag der Dachorganisation. Organisation, Programm, alles war bestens - darin war sich die Versammlung einig. Und Borgers sagte: "Vielen herzlichen Dank an alle Nachbarschaften für die großartige Unterstützung!"

Auch Achim Schick würdige das Fest in seinem letzten Jahresbericht als Schriftführer und schilderte die Ereignisse wie immer in wohlfeilen Worten. Daran gab es nichts auszusetzen, ebenso wenig wie am ersten Kassenbericht von Wolfgang Pietzonka, der augenzwinkernd zugab, vor seiner Wahl 2014 vom Vorstand ein wenig überrumpelt worden zu sein. "Mir wurde gesagt, dass ich als Kassierer kaum Arbeit habe", so der Rheinberger. "Und dann hatte ich eine Liste mit 264 Punkten vor mir liegen." Er versicherte jedoch, dass die Arbeit auch Spaß mache.

So verwunderte es niemanden, dass Pietzonka einstimmig wiedergewählt wurde. Ebenso wie Josie Schiffer, die vor zwei Jahren das Amt der stellvertretenden Vorsitzenden übernommen hatte. Und auch Karl-Heinz Borgers genoss das Vertrauen der Nachbarn: Er wird zwei weitere Jahre an der Spitze der Nachbarschaften wirken. Nur Schick kandidierte nach zwölf Jahren als Schriftführer nicht mehr. Mit 74 Jahren wolle er ein wenig kürzertreten. Zum Dank erhielt er einen Rheinberg-Stich von Leonhard Feltes und einen Essensgutschein. Langanhaltender Applaus war ihm sicher.

Zu seiner Nachfolgerin wählte die Versammlung in entschuldigter Abwesenheit Anne Nimphius. Die Lehrerin aus Alpsray ist aktiv in der Nachbarschaft Alpsray-Süd und hat im Festausschuss für das 80-Jährige kräftig mit angepackt.

Zum ersten Mal in seiner Amtszeit saß Bürgermeister Frank Tatzel in der Jahreshauptversammlung der Vereinigung. Ihn hatte man gebeten, darüber zu berichten, was es neues im Stadthaus gebe. Fazit seiner Zusammenfassung: Es geht voran. Dank einer Gewerbesteuernachzahlung von rund zehn Millionen Euro stehe die Stadt in diesem Jahr ganz gut da. "Jetzt stehen bei uns aber die Jahre 2018 bis 2020 im Fokus", so der Wallacher. "Ich bin zuversichtlich, dass wir den Haushalt 2017 im Februar oder März verabschieden können. Und so wie es derzeit aussieht, kommen wir nicht erst 2023, sondern vielleicht schon vorher aus dem Haushaltssicherungskonzept raus." 2018 werde allerdings die Grundsteuer B (für Hauseigentümer) erhöht. Tatzel sprach auch die geplante Turnhalle, die Schwimmbäder und die Planung für Holz- und Fischmarkt an.

Bevor zum Abschluss im Stehen das "Rheinberger Lied" gesungen wurde, warben die Rhinberkse Jonges für eine rege Teilnahme der Nachbarschaften am Karneval.

Quelle: RP
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