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Rheinberg
Erste Rheinbergiade wirbt für den Sport

Rheinberg: Erste Rheinbergiade wirbt für den Sport
Wie im EM-Stadion fühlte sich Katie bei der Aktion der Rheinischen Post. Da freuten sich auch die RP-Hostessen Patricia Fuß und (rechts) Madeleine Persson. FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. Die Rheinberger feierten ihr 35. Stadtfest. Am verkaufsoffenen Sonntag spielte das Wetter zum Glück einigermaßen mit. Die Stadt füllt sich bereits mittags. Am Samstag trübte der Regen allerdings das Vergnügen. Von Sabine Hannemann

Ganz dem sportlichen Gedanken mit Spiel und Spaß verschrieben hatte sich das 35. Stadtfest in Rheinberg. Auf dem Großen Markt sorgten Sportarten wie Bogenschießen, Tennis, Basketball und Hockey für Hingucker. Das spontane Mitmachen von Cracks wie Anfängern war erwünscht. "Tennis macht Jung und Alt gleich viel Spaß", erklärte Christian Knies vom familienfreundlichen Tennisclub Rheinberg Grün-Weiß.

Spiel, Satz, Sieg lautete das Motto der beteiligten Sportvereine. Korbleger servierten die Basketballspieler vom TuS Rheinberg. Die Resonanz sei gut, erklärt Abteilungsleiter Thomas Schrader. Gleichzeitig will er für den Mannschaftssport werben. Immerhin rund 85 Spieler zähle seine Abteilung. "Jetzt wollen wir eine Damenmannschaft aufbauen", sagt der 32-Jährige über die Ziele. Eine sechsmonatige kostenfreie Schnuppermitgliedschaft sorgt für Kontakte auch zu anderen Sportarten.

Bereits seit 30 Jahren versorgen Ralf und Elke Decker das Rheinberger Publikum mit ihren Wein-Spezialitäten. FOTO: Armin Fischer

Ähnlich aktiv zeigten sich die Hockey-Freunde, die zum Spiel einluden. Knies: "Die Idee ist einfach super. Wir wollen uns beim nächsten Stadtfest wieder beteiligten." Dabei sein ist bekanntlich alles.

Sport verbindet, so auch bei der Rheinbergiade, die sich so ganz der olympischen Idee verpflichtet fühlte. Bereits am Samstag standen Rheinberger Aktive Moderator Dirk Elfgen auf der Bühne Rede und Antwort über ihre sportlichen Leidenschaften.

Das Wetter am Samstag beim Fassanstich mit Bürgermeister Tatzel spielte wenig mit. Sein Dank galt den Akteuren, den Ehrenamtlern wie Geschäftsleuten, die sich am zweitägigen Fest beteiligten. Clown Wolfelino schaffte es dennoch, mit seinen Zaubereinlagen bei den Kleinsten für gute Laune zu sorgen. Seinen "Assistentinnen" wie Amelie, Scarlett oder Hannah wählte er aus dem Publikum aus, die dann über seine Zauberstücke aus dem Staunen kaum raus kamen. Der Samstagabend gehörte der Musik.

Wettertechnisch von beständiger Seite gestaltete sich der Sonntag, der offiziell als "Weltbummeltag" im Kalender steht. Schon früh füllten sich die Straßen, die Händler zeigten ihre Schätze, die neben sommerlicher Kleidung auch manche Rarität präsentierten. Leckereien schmeckten, das Stimmungsbarometer kletterte nach oben.

"Erstmals dabei ist am Entenmarkt ein Pianospieler, der für eine tolle Atmosphäre sorgt", sagt Ulrike Brechwald, seit April die Vorsitzende der Rheinberger Werbegemeinschaft.

Auch an anderer Stelle sorgten Bands mit bekannten Melodien und modernen Orchesterstücken für gelungene Unterhaltung. Die Besucher blieben stehen oder nahmen unter Rheinberger Friedenseiche Platz.

Prozente gab es bei den Geschäftsleuten, die sich am verkaufsoffenen Sonntag präsentierten. Goldschmiedin Sandra Lenski lud in ihre neuen Geschäftsräume ein. Schnell wurde es rappelvoll, die Straßencafés füllten sich.

Rheinberger wie Gäste nutzten das Einkaufserlebnis zu ungewohnter Stunde. Der Weltbummeltag kam am Ende auch in Rheinberg zu Ehren.

Quelle: RP
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