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Karneval in Rheinberg
Ossenberg begrüßt die Prinzen der Region

Karneval in Rheinberg 2018: Ossenberg feiert die Prinzen der Region
Ossenbergs Prinzenpaar Heidi und Lothar Künzler sowie KAG-Jugendprinzessin Loreen standen besonders im Mittelpunkt. Von re.: Herzog von Urach, Holger Schönfeldt und Andreas Hupe. FOTO: Armin Fischer
Rheinberg. Mit etwa 30 Abordnungen sogar aus den Niederlanden feierte der KAG Ossenberg das Niederrheinische Prinzentreffen in der Schlossremise. Auch Hausherr Herzog Wilhelm Albert von Urach feierte mit. Besondere Ehrung für Kurt Kröll. Von Alexander Florie-Albrecht

Schon der "Catwalk" hin zur Remise des Ossenberger Schlosses hatte mit den seitlich des Weges aufgepflanzten Fackeln etwas Besonderes und Feierliches. Entsprechend gestimmt konnten die gut 30 prachtvoll gekleideten und geschmückten Abordnungen der Karnevalsvereine mit ihren Prinzenpaaren die mit Stehtischen, einer Sekt- und Schnittchentheke ausgestatteten Remise betreten, während ein Teil der Abordnungen bereits im Festzelt zu den Darbietungen der diversen Tanzgruppen schon mal "vorfeierte".

"Das ist etwas ganz Besonderes für uns, weil es sich um ein traditionsreiches Treffen im außergewöhnlichen Ambiente handelt", sagte der 1. Vorsitzende des Karnevalsausschussses Gemütlichkeit (KAG) Ossenberg, Andreas Hupe, bei er Begrüßung der zahlreichen Delegationen. Er freute sich über die erneute Gastfreundschaft des Herzogs von Urach. Der freute sich seinerseits darüber, "dass das Gebäude hier belebt wird".

Etwas Besonderes war der Empfang natürlich auch für die Ossenberger Jugendprinzessin Loreen I. - und natürlich das Ossenberger Prinzenpaar Lothar I. und Heidi I.. "Das ist einmalig, das wird nie wieder sein, das werden wir in vollen Zügen genießen", so Heidi Künzler, deren Sohn und Schwester mit zum Gefolge gehörten. "Da werden wir uns noch dran erinnern, wenn wir alt sind", ergänzte ihr Mann.

Zahlreiche Ehrengäste waren der Einladung gefolgt - ob nun Solvay-Werkleiter Dr. Richard Rösler, der ehemalige stellvertretende Landrat Dieter Bartels oder Bürgermeister Frank Tatzel. Auch Tatzels Amtsvorgänger Hans-Theo Mennicken und Ute Schreyer feierten mit.

SPD-Landtagsabgeordneter René Schneider zeigte sich erleichtert darüber, dass die Politik mal nicht die erste Geige spielen muss. "Ich komme seit Jahren hierher, für mich beginnt mit dem Ossenberger Prinzentreffen die Session", sagte er. Mit im "Gepäck" hatte Schneider die Jecken des Karnevals-Komitees Kolping aus Kamp-Lintfort, mit dem ersten Damen-Dreigestirn unter der Führung von Andrea I. Auch sie freute sie sich, dabei zu sein.

Natürlich durften auch die auswärtigen Gäste nicht fehlen - wie der niederländische Karnevalsverein "De lange Rakkers" aus Doetinchem oder Vertreter aus dem Kölner Raum. "Das ist schon so etwas wie ein Freundschaftstreffen", meinte Prinz Uschi I. vom "HG Alt-Höhenberger Adel". "Da kann man echt sagen, das sind Freunde, das ist immer der erste Termin, den ich mir notiere", unterstrich auch die Niederrhein-Vorsitzende der "Föderation Europäischer Narren" (FEN), Ingeborg Gartz.

Es wurde viel geschunkelt, fröhliche Reden geschwungen und es wurden Orden verteilt. KAG-Präsident Hupe ließ es sich nicht nehmen, eine Person gesondert hervorzuheben: Kurt Kröll, Pressesprecher der Volksbank Niederrhein, erhielt zum Dank dafür, dass er das Prinzentreffen vom Beginn in der Session 2001/2002 an immer unterstützt hatte, als Anerkennung und Dankeschön den KAG-Verdienstorden überreicht. Der zeigte sich sichtbar gerührt und versprach, dem KAG-Treffen und der Feier treu zu bleiben. Später fuhren die Abordnungen mit dem Bus zurück zum Festzelt, wo unter der Moderation von Sitzungspräsident Michael Nagel mit den Tanz- und Musikgruppen der Gastvereine bis nach Mitternacht gefeiert wurde.

Quelle: RP
 
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