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Rommerskirchen
Ansteler Bruderschaft bereitet Schießmeister-Wechsel vor

Rommerskirchen. Am Ende des Treffens geizte Präsident Peter Mahr nicht mit Lob für die gut 60 anwesenden Schützen: Bei der St.-Sebastianus-Bruderschaft werde diskutiert und nicht bloß abgenickt, zollte er auch denen Anerkennung, die nicht seiner beziehungsweise der Meinung des Vorstands waren.

Unter Dach und Fach sind die Vorbereitungen für das Anfang September ins Haus stehende Schützenfest und auf bestem Wege die für das Ende Oktober geplante Ansteler Oktoberfest. Darüber hinaus wird manch ein jetzt zur Sprache gekommenes Thema die Bruderschaft mangels einer Lösung wohl noch eine ganze Weile lang begleiten. Für Aloys Odenthal, seit Jahrzehnten als Schießmeister im Amt, suchen die Schützen perspektivisch einen Nachfolger. Zwar will der 73-Jährige seine Funktion durchaus noch längere Zeit wahrnehmen, doch bedarf es angesichts der nötigen Schulungen und nachzuweisenden Kenntnisse einer durchaus beachtlichen Einarbeitungszeit für etwaige Nachfolger.

Offen bleibt bis auf weiteres auch, wie angesichts der schon vor Jahren aufgelösten Artillerie verfahren werden soll. Deren Kanone gehört der Bruderschaft, die zum Böllern auf die Artillerie aus Nettesheim-Butzheim zurückgreift. Auch dort stellt sich das Problem von Lehrgängen und Bescheinigungen.

Ebenso in Sachen Fahnengruppe wird die Diskussion weitergehen: Regelmäßige Träger für das Wahrzeichen der Bruderschaft finden sich bislang fürs Schützenfest, nicht aber für sonstige Termine.

(S.M.)
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