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Rommerskirchen
Gemeinde gibt 50.000 Euro mehr für die Grünpflege aus

Rommerskirchen: Gemeinde gibt 50.000 Euro mehr für die Grünpflege aus
Bauhof-Mitarbeiter Thomas Vetten, Abdulkerim Oktas, Peter Hilgers (v.l.) FOTO: Gemeinde
Rommerskirchen. Patenschaften können Bürger nicht nur für Grünflächen, sondern auch für Spielplätze übernehmen.

Mit dem seit Jahren anhaltenden Wachstum der Gemeinde haben sich auch ihre Grünflächen deutlich vermehrt. Kritik an ihrem Zustand mag es in der Vergangenheit hier und dort mal gegeben haben, inzwischen ist sie weitgehend verstummt.

Was nicht zuletzt damit zu tun hat, dass der von Peter Hilgers geleitete Bauhof inzwischen auf fünf Leute aufgestockt wurde, die seit geraumer Zeit auch durch Asylbewerber - derzeit sind es zwei - verstärkt werden. Damit nicht genug: Nach Auskunft von Tiefbauamtsleiter Rudolf Reimert ist in den vergangenen Jahren nahezu die gesamte technische Ausrüstung des Bauhofs auf den neuesten Stand gebracht worden. "Wir haben die Mittel für die Grünpflege deutlich aufgestockt. Im Vergleich zu 2011 stehen jetzt rund 50.000 Euro mehr zur Verfügung", sagt Bürgermeister Martin Mertens. Der Bauhof wird primär für die Friedhöfe und die Grünpflege eingesetzt, aber auch überall dort, wo in der Gemeinde kurzfristig Not am Mann ist.

Da die Grünanlagen intensive Pflege erfordern, bedient sich die Gemeinde aber auch nach wie vor der Ehrenamtler, um sie in Schuss zu halten. Dies gilt etwa für den Martinuspark in Nettesheim oder den Bruderschaftspark in Oekoven, wo die örtlichen St. Sebastianus- Schützen die Anlagen pflegen.

"Da in der Gemeinde Rommerskirchen viel Wert auf ein schönes und grünes Umfeld gelegt wird, gehören straßenbegleitende Grünbereiche, bestehend aus Straßenbeeten und Baumscheiben, zu jedem Baugebiet dazu", sagt Rathaussprecher Elmar Gasten. Bei der Aktion "Fit für den Frühling" vor drei Wochen sind wieder 2500 Blumen verteilt worden, um sie im öffentlichen Raum anzupflanzen.

Ungeachtet dessen "stellt die notwendige intensive Grünpflege im gesamten Gemeindegebiet immer noch eine Herausforderung dar", wie Elmar Gasten sagt.

"Daher sind alle Bürgerinnen und Bürger herzlich dazu eingeladen, Grünpate zu werden. Eine solche Patenschaft kann zum Beispiel für Baumscheiben und Beete in den Neubaugebieten übernommen und die Gestaltung mit der Gemeinde abgestimmt werden", wirbt er für ein vermehrtes Engagement der Anwohner. Wenn nötig, gibt die Gemeinde für die Erstbepflanzung sogar einen Zuschuss.

Darüber hinaus besteht nach Gastens Worten zudem die Möglichkeit, die Patenschaft für einen der Spielplätze im Gemeindegebietzu übernehmen, um Mängel zu melden oder kleinere Verunreinigungen zu beseitigen.

Interessenten für eine solche Patenschaft können sich mit dem Tiefbauamt unter 02183 80035 in Verbindung setzen.

(S.M.)
 
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