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Rommerskirchen
Liegenschaftsausschuss soll Wohnbaukonzept erstellen

Rommerskirchen. Die CDU hat es bei der Haushaltsverabschiedung gefordert, die UWG hatte es bereits Ende Februar im Bauausschuss beantragt: Der Liegenschaftsausschuss soll demnächst ein Wohnungsbaukonzept für die Gemeinde erarbeiten.

Der UWG zufolge sollten im Rahmen einer Planung für den Sozialen Wohnungsbau Grundstücke gesucht werden, die auch fürs Mehrgenerationenwohnen oder für Flüchtlingsunterkünfte in Frage kämen. Was feste Gebäude für Flüchtlinge angeht, kämen nach den Worten von UWG-Fraktionschefin Ulrike Sprenger "auch schnell zu errichtende Häuser in Frage". Günstige Alternativbauten für Flüchtlinge könnten "später multifunktional von allen Bevölkerungsteilen genutzt werden", ist Ulrike Sprenger überzeugt. Dies spare "auf längere Sicht erhebliche Kosten, da feste Häuser langlebiger sind und allgemeines Interesse als Wohnform finden", so die UWG- Fraktionschefin.

Baudezernent Hans-Josef Schneider stellt die Diskussion in einen weiteren Zusammenhang: Im gesamten Rhein-Kreis fehlten ungeachtet der Flüchtlingssituation bis 2020 mehrere tausend Wohneinheiten. Dies gelte, entsprechend zur Einwohnerzahl, auch für Rommerskirchen. Gefragt sind Schneider zufolge in der anstehenden Diskussion "weitblickende Perspektiven und außergewöhnliche Ideen."

(S. M.)
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