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Brüggen
Altenheim in Bracht heißt jetzt Haus St. Franziskus

Brüggen. Der neue Name soll auf den christlichen Gedanken verweisen. Zur Feier kam Weihbischof Bündgens

Für Weihbischof Johannes Bündgens, der derzeit zur Visitation in Brüggen weilt, ist der 11. Oktober ein besonderer Tag: Vor 36 Jahren feierte Bündgens seine Primiz in Rom. Gestern nun feierte er mit Bewohnern, Mitarbeitern und Gästen die Heilige Messe im Aufenthaltsraum von Haus Schleveringhoven in Bracht. Und Bündgens schlug den Bogen - von Haus Schleveringhoven, das nun Haus St. Franziskus heißt, über den Namensgeber Franz von Assisi zu Papst Franziskus und zu Papst Johannes XXIII., der am 11. Oktober 2014 heiliggesprochen wurde. Auch segnete der Weihbischof im Altenheim Kreuze - größere für die Gemeinschaftsräume und kleinere für die Bewohner, die noch keine Kreuze in ihren Räumen haben.

Draußen wurde im Beisein des Weihbischofs das neue Logo des Hauses enthüllt. Es ist am Eingang zu sehen und verweist auf die St.-Augustinus-Kliniken, Haus St. Franziskus und die Altenheim Brüggen-Bracht GmbH. Mit der Umbenennung des Hauses erinnert die St.-Augustinus-Seniorenhilfe an die Geschichte des Hauses: Bis 1969 betrieben Franziskanerinnen das Krankenhaus in Haus Schleveringhoven, in dem 1975 ein Seniorenheim eingerichtet wurde. "Der neue Name spiegelt außerdem den karitativen, christlichen Gedanken unserer täglichen Arbeit nach außen wider", erklärte Christa Bruns, Geschäftsführerin der St.-Augustinus-Seniorenhilfe, den Schritt zur Umbenennung. "Hier steht der Mensch im Mittelpunkt, mit all seinen Facetten", so Bruns weiter.

Thilo Spychalski, Geschäftsführer der St. Augustinus-Kliniken, und die stellvertretende Brüggener Bürgermeisterin Claudia Wolters sehen mit dem neuen Namen eine gemeinsame richtungsweisende Zukunft für das Haus.

(off)
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