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Viersen
Dülkener bei Nachtwächtertreffen

Viersen. André Schmitz vertritt seine Heimatstadt im dänischen Faborg

Mit mehr als hundert Nachtwächtern und Türmern aus neun europäischen Ländern nimmt der Dülkener André Schmitz (53) vom 5. bis 8. Mai am Treffen im dänischen Faaborg teil.

Faaborg liegt im Süden der dänischen Insel Fynen, wurde 1229 das erste Mal erwähnt. Von 1592 bis 1868 drehten die Wächter, die "Diener der Nacht", ihre Runden durch die Stadt. Im Sommer 1995 wurde diese Tradition wieder eingeführt und heute begleiten viele Touristen die drei Faaborger Nachtwächter auf ihren Rundgängen.

Zum dritten Mal wird André Schmitz - natürlich in kompletter Montur mit Mantel, Hellebarde, Signalhorn und Laterne - seine Heimatstadt Dülken vertreten. "Das wird ein tolles Erlebnis, ich freue mich sehr", sagt Schmitz. Denn Dülken befindet sich im Kreis größerer europäischer Städte wie etwa Krakau. Es war anlässlich des Stadtjubiläums 2014 als 63. Stadt in die internationale Zunft der Nachtwächter aufgenommen worden.

André Schmitz wird in Faaborg seine Stadt vorstellen und das Infomaterial, das er von der Stadt Viersen erhalten hat, verteilen. Zum Abschluss wird dort erstmals seit 480 Jahren ein ökumenischer Gottesdienst in Helligandskirken gefeiert, danach geht es im Zug zum alten Rathaus. Dort wird die Zunftstandarte nach Obertilliach in Österreich übergeben, wo 2017 das nächste Treffen der Nachtwächter stattfindet, 2018 geht es in den Osten Deutschlands.

Ob die zahlreichen Nachtwächter auch mal nach Dülken kommen? André Schmitz lacht. Dann hätte er einen kürzeren Weg.

(flo, busch-)
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