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Kreis Viersen
Eurobahn kommt nicht bis nach Venlo

Kreis Viersen. Es bleibt dabei: Die neuen Triebwagen des Typs Flirt der Firma Stadler dürfen nicht im Niederlande-Verkehr eingesetzt werden. Die gute Nachricht verkündete die Eurobahn allerdings gestern auch. Ihre Flirt-Züge bedienen ab Montag das Teilstück der Linie RE 13 zwischen Hamm und Mönchengladbach. Die dort eingesetzten Züge, ein Sammelsurium verfügbarer Lokomotiven und Wagen, gehören der Vergangenheit an.

Seit Mitte Dezember bedient die Eurobahn, eine Tochter der Keolis Deutschland, die wiederum zum französischen Staatskonzern SNCF gehört, die Regional-Express-Linie 13 zwischen Hamm und Venlo. Eingesetzt werden sollten nagelneue Triebwagen des Typs Flirt. Sie bekamen jedoch nicht die Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt. Dadurch mussten Züge der Deutschen Bahn, die in der Ausschreibung des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) der Eurobahn unterlegen war, in Verbindung mit einem Notfahrplan eingesetzt werden. Unlängst kam dann endlich die ersehnte Zulassung durch das Eisenbahnbundesamt – aber nur für deutsche Schienenstrecken. Im Augenblick prüfen die niederländischen Institutionen auf Basis der deutschen Zulassung, ob die Flirt auch die zwei Kilometer lange Strecke von der Grenze in Leuth bis Venlo Bahnhof fahren dürfen.

Ob und wann diese Zulassung kommt, weiß die Eurobahn nicht. Ein Sprecher ließ gestern erkennen, dass das Unternehmen hofft, im April die komplette Strecke mit den Flirts bedienen zu dürfen.

Ab Montag endete also nur der Ersatzverkehr der DB Regio auf der Linie RE 13. Am Sonntag fährt letztmalig dort der Aussichtswagen des historischen Rheingold. Zwischen Mönchengladbach und Venlo müssen die Ersatzzüge der DB fahren.

Quelle: RP
 
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