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Schwalmtal
Getötete Schlangen: Peta setzt 500 Euro Belohnung aus

Schwalmtal: Feuerwehr begutachtet tote Schlangen
Schwalmtal: Feuerwehr begutachtet tote Schlangen FOTO: Jungmann
Schwalmtal. Nachdem Spaziergänger am Freitag am Raderberg in Schwalmtal zehn tote Schlangen fanden, hat die Tierrechtsorganisation Peta Deutschland nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro ausgesetzt für Hinweise, die zur Ermittlung und Überführung des Schlangenhalters führen.

Fachleuten zufolge handelte es sich bei den getöteten Tieren um acht Boa Constrictor und zwei Madagascar Boas. Am Sonntag erfuhr die Polizei von einem zerstörten Terrarium, das am Vogelsrather Weg lag. Einen Zusammenhang zwischen dem Schlangenfund und dem Terrarium konnte die Polizei inzwischen ausschließen, nachdem sich die Eigentümerin des Terrariums bei der Polizei meldete.

Die Polizei bittet weiter um Hinweise zur Herkunft der Schlangen unter Telefon 02162 3770. Auch Peta nimmt Hinweise an, unter 01520 737 33 41 oder per E-Mail (whistleblower@peta.de), auch anonym. "Das Töten oder Aussetzen von Schlangen ist verboten, der Tierhalter hat sich in jedem Fall strafbar gemacht", sagt Judith Pein im Namen von Peta Deutschland.

Der Polizei hat dieses defekte Terrarium gefunden, das jedoch nicht in Zusammenhang mit den Schlangen steht. FOTO: Polizei Viersen

"Immer wieder werden Tiere von verantwortungslosen Menschen wie Wegwerfware behandelt. Häufig sind es Reptilien, deren Halter sich nicht ausreichend mit den Ansprüchen der Tiere an Wärme, Luftfeuchtigkeit oder Bodengrund auseinandergesetzt haben und denen dann Aufwand, Kosten und - im wahrsten Sinne - die Tiere über den Kopf wachsen."

(biro)
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