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Handball
Lobberich jagt Ticket für die Nordrheinliga

Handball: Lobberich jagt Ticket für die Nordrheinliga
Jordi Weisz empfängt mit dem TV Lobberich die Reserve vom TuSEM Essen, für die er nächste Saison auflaufen wird. FOTO: Siegfried Wensierksi
Nettetal. Soll es für den Handball-Oberligisten aus Nettetal noch etwas mit der Qualifikation für die neue Klasse werden, müssen aus den nächsten drei Spielen zwei Siege her. Am Sonntag kommt TuSEM Essen II. Von Wiltrud Wolters

Der TV Lobberich steht vor richtungweisenden Wochen. Am Sonntag (11.45 Uhr, Werner-Jaeger-Halle) erwarten die Oberliga-Handballer TuSEM Essen II zum Meisterschaftsspiel. Danach folgen die Spiele beim Bergischen HC II und gegen ART Düsseldorf.

Nach diesen drei Partien werden die Aktiven und die Verantwortlichen des TV Lobberich wissen, ob es noch etwas werden kann mit der Qualifikation für die Nordrheinliga. "Dann wissen wir, ob wir noch auf den Zug aufspringen können", sagt Trainer Jurek Tomasik. Im Klartext bedeutet das: Lobberich muss punkten. Aus den benannten drei Spielen vor den Osterferien sollten die Lobbericher mindestens zweimal als Sieger hervorgehen, um eine Chance zu haben, denn das Team muss einen Rückstand von vier Punkten auf den Achten, den VfB Homberg aufholen. Gelingt das, wird nach den Osterferien erneut gerechnet. Dann folgen zum Abschluss der Saison noch die Spiele bei den Rivalen aus Aldekerk und Königshof sowie gegen die Wölfe Rheinhausen. Alle sechs Lobbericher Gegner in dieser Endphase der Saison können das Ticket aber ebenfalls noch lösen.

Der nächste Gegner TuSEM Essen II hat nach dem 40:23 gegen Borussia Mönchengladbach allerbeste Karten. "Wenn sie wollen, können sie immer zulegen", sagt Tomasik in Anspielung auf die Möglichkeiten der Essener, sich aus dem Bundesliga-Team Verstärkungen zu holen. Davon machten die Essener auch im Hinspiel Gebrauch. Und da die Erste der Essener bereits am Samstag spielt, deutet vieles darauf hin, dass das auch im Rückspiel so sein wird. "Sie sind jung, sie sind schnell, sie sind sehr gut ausgebildet und unglaublich ballgewandt", umschreibt Tomasik die Stärken des Gegners. Eine besondere Stärke ist - in Abhängigkeit von der Besetzung - die Wurfgewalt aus dem Rückraum. "Man darf sie aus der zweiten Reihe nicht einfach werfen lassen. Dann werden sie uns die Bälle reinpfeifen", meint der Coach.

Somit liegt das Augenmerk der Lobbericher zunächst einmal klar auf der Abwehrarbeit, wo die Spieler gut verschieben und die Rückraumspieler mit aggressivem Defensivverhalten unter Druck setzen müssen. Im Angriff hofft Tomasik, dass sein Team sein Spiel durchbringen kann. Im Gegensatz zum Hinspiel ist seine Mannschaft jedenfalls personell besser gerüstet. Lobberich kann das Spiel in bester Besetzung angehen. Für Jordi Weisz wird es eine besondere Partie. Der Youngster wechselt zur neuen Saison nach Essen und trifft auf seine neuen Mannschaftskollegen.

Quelle: RP
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