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Handball
Tabellenführung soll die SG Dülken nicht überheblich machen

Grenzland. In der Handball-Verbandsliga wollen die Dülkener auch den morgigen Heim-gegner Hiesfeld nicht unterschätzen. Kaldenkirchen reist nach Lürrip.

Die Handballer der SG Dülken erwarten am morgigen Samstag (18.30 Uhr, Ransberg) den TV Jahn Hiesfeld. Der Spitzenreiter der Verbandsliga geht die Partie als Favorit, aber dennoch mit der gebotenen Zurückhaltung eines Aufsteigers an. Der TSV Kaldenkirchen tritt tags darauf bei der TS Lürrip an.

"Es läuft gut bei uns, und wir sind froh über diesen guten Start", sagt Dülkens Trainer Niklas Voß. Die Aufgabe gegen Hiesfeld schätzt der Coach als durchaus machbar ein. "Aber sobald wir den Gegner unterschätzen, kann das auch nach hinten losgehen", sagt Voß. Die Hiesfelder haben ihre Partien gegen Grefrath und in Lürrip gewonnen, zuletzt kassierte das Team eine Niederlage gegen Geistenbeck, allein aufgrund dieser Ergebnisse rechnen sich die Dülkener berechtigterweise etwas aus. Schließlich haben sie bislang als einziges Team in der Liga alle fünf Spiele für sich entschieden. "Wir haben es auch geschafft, Ausfälle wie zuletzt von Fabian Reich zu kompensieren", sagt Voß. Abzuwarten bleibe es allerdings, wie es sich auswirkt, dass die Mannschaft in dieser Woche aufgrund des Feiertages nur eine Trainingseinheit habe. "Wir müssen konzentriert bleiben und dürfen nicht nachlassen. Das rächt sich sonst", sagt Voß.

Für Carsten Hesse und Christian Leyendeckers, die beiden Neuzugänge des TSV Kaldenkirchen, steht am Sonntag ein ganz besonderes Spiel an. Sie spielen mit ihrem neuen Verein bei ihrem ehemaligen Club, der TS Lürrip. "Wir haben in der Vorbereitung gegeneinander gespielt. Da konnte man noch nicht so viel sehen, weil die Lürriper eine neue Mannschaft aufbauen", sagt TSV-Trainer Felix Linden. Aus dem Videostudium der jüngsten Lürriper Partien konnte er mehr Erkenntnisse ziehen. In der Defensive gilt es, die Kreise von Lürrips Spielertrainer Robert Bosnjak und Stephan Brotzki zu stören. "Wir müssen einen guten Mittelblock stellen", sagt Linden. Ausgerechnet dort fehlt dem TSV Aaron Jennes. Der Youngster, eine feste Größe im Deckungszentrum und am Kreis des TSV, zog sich einen Bänderriss in einem Fuß zu und fällt etwa acht Wochen aus. "Das ist bitter. Aber wir werden das aus den eigenen Reihen kompensieren", betont Linden. Thomas Heyer und Christoph Mönicks werden für Jennes in die Bresche springen.

Im eigenen Angriff legt Linden in dieser Woche Wert darauf, dass seine Spieler die Aktionen sicher zu Ende spielen. "Wir haben das zuletzt gut gemacht und überwiegend die richtige Entscheidung getroffen. Im Tempospiel sind uns aber zu viele Fehler unterlaufen. Das müssen wir besser machen", sagt Linden.

(wiwo)
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