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Tischtennis
Waldniels Frauen stecken nicht auf

Grenzland. Sie glauben noch an den Klassenverbleib in der Tischtennis-Verbandsliga.

Der TTC Waldniel steht in der Tischtennis-NRW-Liga heute vor einer kniffligen Aufgabe. In TuRa Oberdrees erwarten die Schwalmtaler zwar "nur" den im Abstiegskampf steckenden Tabellenneunten, aber die Rheinbacher haben in der Rückrunde schon mit zwei unerwarteten Siegen aufhorchen lassen. Sowohl Jülich II als auch Dellbrück wurden mit jeweils 9:3 deutlich distanziert.

Und Waldniels Kapitän Holger Quade erinnert sich noch gut an das Hinspiel, das mit 9:7 nur knapp für den TTC ausging: "Wir hatten reichlich Mühe das Spiel zu gewinnen und rechnen wieder mit einem harten Match." Dabei fehlte bei Oberdrees sogar noch Spitzenspieler Christof Maiworm. Ob der am vergangenen Spieltag fehlende Quade mitspielen wird, ist fraglich. Eine Grippe macht ihm noch zu schaffen. "Ich werde wohl nur im Notfall an die Platte gehen", erklärte er.

Die Reserve des ASV Süchteln plant den nächsten Sieg. In Bestbesetzung will der Tabellenfünfte der Verbandsliga daheim gegen Tabellennachbar TTC Union Mülheim (4.) gewinnen. In der Hinrunde gelang auch ohne Kapitän Oliver Bovians ein überraschendes 9:5.

Der TTC Waldniel hat in der Rückrunde der Frauen-Verbandsliga bisher nur eine magere Ausbeute von zwei Punkten erzielt. Zu wenig, um Plätze im Abstiegskampf gut zu machen. Dennoch ist Mannschaftsführerin Alexandra Jaspers optimistisch, dass der Klassenverbleib gelingt: "Wir haben noch sieben Spiele, in denen wir gegen sechs Mannschaften gute Chancen sehen." Sie hofft, dass auch mal die engen Spiele gewonnen werden. Zum aktuellen Tabellenzweiten, dem Anrather TK II, reist Waldniel morgen früh optimistisch. In der Hinrunde gab es einen 8:5-Sieg. Mit fünf Punkten Vorsprung auf den ersten direkten Abstiegsrang ist der TTC Dülken zunächst die größten Sorgen los. Aber noch sind in sieben Spielen Punkte zu verteilen und Dülken sollte da nicht leer ausgehen. Gegen den TTC Geldern-Veert (9.) will Dülken daher heute unbedingt zu Hause gewinnen. Das überraschende Remis beim TTC Mariaweiler II hatte für Tabellenführer ASV Süchteln keine Folgen. Weil Verfolger Anrath II ebenfalls nur 7:7 spielte, blieb es beim 10-Punkte-Vorsprung. Wenn der ASV die nächsten beiden Spiele gewinnt, ist der Meistertitel frühzeitig gesichert. Heute Abend geht es gegen den Anrather TK III.

(api)
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