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Wermelskirchen
Landrat will Bosbach beerben

Wermelskirchen. Neben Dr. Hermann-Josef Tebroke wollen auch Christian Buchen, Doro Dietsch und Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein für die CDU bei der Bundestagswahl 2017 antreten. Entscheidung am 4. November. Von Sebastian Radermacher

Nach der Ankündigung Wolfgang Bosbachs, bei der Bundestagswahl im kommenden Jahr nicht mehr als Kandidat zur Verfügung zu stehen, haben vier Personen angekündigt, sich bei den CDU-Mitgliedern um die Kandidatur im Rheinisch-Bergischen Kreis (Bundestagswahlkreis 100, zu dem Wermelskirchen gehört) und damit um dessen Nachfolge zu bewerben.

Wie die Kreis-CDU mitteilt, erklärten in der Sitzung des erweiterten Kreisvorstands am Mittwochabend Christian Buchen, Doro Dietsch, Dr. Hermann-Josef Tebroke und Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein, sich dem Votum der Kreismitgliederversammlung am 4. November stellen zu wollen. Alle vier Bewerber haben sich dem Kreisvorstand bereits vorgestellt.

Christian Buchen kommt aus Bergisch Gladbach, ist dort Ratsmitglied und stellvertretender Fraktionsvorsitzender. Er ist zudem Beisitzer im CDU-Kreisvorstand. Doro Dietsch kommt aus Bergisch Gladbach und ist Kreisvorsitzende der Mittelstandsvereinigung der CDU Rhein-Berg (MIT). Dr. Hermann-Josef Tebroke wohnt in Lindlar und ist als hauptamtlicher Landrat des Rheinisch-Bergischen Kreises Mitglied im erweiterten CDU-Kreisvorstand. Hubertus Prinz zu Sayn-Wittgenstein kommt aus Odenthal und ist dort Vorsitzender des CDU-Gemeindeverbandes.

Auf Vorschlag des Kreisvorsitzenden Rainer Deppe werden in den nächsten Wochen alle CDU-Mitglieder die Möglichkeit bekommen, die Kandidaten kennenzulernen. "Schließlich ist die Kür des Bundestagskandidaten die wichtigste Entscheidung, die die CDU auf Kreisebene zu treffen hat", heißt es in der Mitteilung der Christdemokraten.

Zur Vorbereitung wird die CDU-Kreispartei zu drei Veranstaltungen einladen, bei denen sich alle vier Bewerber vorstellen und den Mitgliedern Rede und Antwort stehen werden. Die Entscheidung, wer von der CDU Rhein-Berg als Kandidat in den Wahlkampf um das Bundestagsmandat geschickt wird, fällt auf der Kreismitgliederversammlung am 4. November. "Bis dahin wird es also spannend bleiben", teilte die CDU mit. "Bei der CDU im Rheinisch-Bergischen Kreis haben bei allen Kandidatenaufstellungen die Mitglieder das ausschlaggebende Wort. Sie entscheiden mit ihrer Stimme, wer für die CDU die richtige Kandidatin oder der richtige Kandidat ist, " betonte Rainer Deppe. "Deshalb sorgen wir dafür, dass sich die Mitglieder ein umfassendes eigenes Bild machen können. Folglich wird der Vorstand auch keine Wahlempfehlung abgeben. Ich bin mir sicher, dass unsere Mitglieder am Ende eine hervorragende Wahl treffen werden."

Die Termine und Veranstaltungsorte der Kandidatenvorstellungsrunden werden von der CDU kurzfristig bekanntgegeben.

Quelle: RP
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