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Wermelskirchen
Stadt und Polizei zeigen mehr Präsenz am Rosenmontag

Wermelskirchen. Für den Rosenmontagszug in Dabringhausen wird die Stadt Wermelskirchen nach den Vorfällen in der Silvesternacht in Köln die Präsenz des Ordnungsamtes erhöhen. Das kündigt der Beigeordnete Jürgen Graef auf Anfrage unserer Redaktion an. Es gebe zudem eine enge Zusammenarbeit mit der Polizei. "Am Rosenmontag werden Mitarbeiter des Ordnungsamtes und Kräfte der Polizei über Handy und Funk in ständigem Kontakt stehen", sagt Graef und fügt an: "Nach den Vorfällen in Köln stellen wir uns auf die Situation ein - so gut es personell möglich ist."

Auch die Polizei kündigt an, dass sie für die Karnevalsveranstaltungen im Kreisgebiet die Zahl der uniformierten und zivilen Kräfte aufstocken wird, "um flexibel auf denkbare Szenarien reagieren zu können", wie Sprecherin Claudia Kammann mitteilt. Es gebe zwar keine Anhaltspunkte, dass etwas passieren könnte. "Man ist aber sensibilisiert", sagt die Polizeisprecherin.

Jürgen Graef hofft, dass es vor und nach dem Karnevalszug keine negativen Vorkommnisse im Dorf gibt. "Wenn aber etwas passiert, müssen wir vorbereitet sein, um entsprechend reagieren zu können", sagt er. Fakt sei: Bei Auseinandersetzungen und sonstigen Zwischenfällen werde klare Kante gezeigt. "Störenfriede erhalten sofort einen Platzverweis", stellt der Beigeordnete klar.

Im Auge behalte die Stadt zudem die Belegung der Mehrzweckhalle. Zuletzt waren in der Erstaufnahmeeinrichtung etwa 20 Flüchtlinge untergebracht, Platz gibt es für knapp 190. Graef: "Wir müssen sehen, wie sich die Situation dort entwickelt."

(ser)
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