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Wermelskirchen
Verkaufsoffene Sonntage sind nicht in Gefahr

Wermelskirchen. Der Wermelskirchener Einzelhandel braucht sich keine Sorgen zu machen, dass die verkaufsoffenen Sonntage im Stadtkern (vier) sowie in den Ortsteilen Dhünn und Dabringhausen (je zwei) gestrichen werden könnten. Die Sorge war aufgekommen, weil das Oberverwaltungsgericht Münster in Velbert den verkaufsoffenen Sonntag im Stadtteil Neviges gekippt hatte. Zusammen mit einem Kinderfest sollten die Geschäfte geöffnet haben. Dagegen hatte die Gewerkschaft Verdi geklagt.

Das Kinderfest habe nicht erkennbar im Vordergrund gestanden, hieß es in der Begründung des Gericht. Das fand statt, die Geschäfte blieben zu. Wermelskirchens Ordnungsamtsleiter Arne Feldmann, zu dem Urteil befragt, sagte: "Unsere verkaufsoffenen Sonntage sind alle mit langjährigen Traditionsveranstaltungen wie Kirmes, Weihnachtsmarkt oder dem Fest verbunden." Das Urteil werde keine Auswirkungen auf die verkaufsoffenen Sonntage in dieser Stadt haben.

(tei.-)
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