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Schermbeck
Geschäftsleute reagieren zurückhaltend auf neues Fest

Schermbeck. Beim "Frühlingserwachen" hatten zahlreiche Läden an der Mittelstraße bereits mittags die Türen geschlossen.

"Ich denke, das Ganze muss wachsen!" So kommentierte Silke Schmickler als Mit-Ideengeberin der Frühjahrsaktion zwischen Weihnachtsmarkt und Bankgeflüster im Mai den Verlauf des Festes "Frühlingserwachen", das in der Fortsetzung des Festes "Sekt statt Fußball" in diesem Jahr zum ersten Mal auf der Mittelstraße veranstaltet wurde.

Obwohl der Werbegemeinschaftsvorsitzende Wolfgang Lensing alle Geschäftsleute auf der Mittelstraße schriftlich um ihre Mitwirkung gebeten hatte, wurde ein Großteil der Geschäfte am Samstag nach Ablauf der üblichen Geschäftszeiten geschlossen. Etwa zwei Dutzend Kaufleute ließen ihre Türen bis 16 Uhr geöffnet. An der unteren Mittelstraße war die traditionelle Lücke zwischen Stöckelwild und "einfach anders" auch diesmal wieder kennzeichnend.

Wie im Schuhhaus Draeger waren mehrere Schaufenster frühjahrsgemäß dekoriert worden. Wie man durch einen Topf voll frischer Frühlingsblumen den Eingangsbereich eines Geschäftes mächtig aufwerten kann, bewies Anja Mettler vor ihrem Geschäft "Edel und Metall" mit Osterglocken, Primeln, Tulpen und Stiefmütterchen. Besonders mächtig legte sich Silke Schmickler im Geschäft "Buch und Kunst" ins Zeug, wo der Frühling drinnen und draußen gleich mit einem Dutzend seiner typischen Attribute zu Gast war.

Die große Lücke an der unteren Mittelstraße fand ihr Gegenstück im Nordosten. Wer von "berger-wohnen" in Richtung Hotel Zur Linde ging, fand nur noch das Jeans-Lädchen geöffnet, wo Oberteile und Hosen neuer Marken vorgestellt wurden.

Die teilnehmenden Firmen zeigten, wie man eine zentrale Einkaufsstraße an einem Samstagnachmittag im Vorfrühling aufwerten könnte, wenn möglichst viele Geschäfte mitzögen.

(hs)
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