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Schermbeck
Göbel bleibt Chef des Turmvereins

Schermbeck. Bei den Vorstandswahlen des Turmvereins Damm gab es keine Überraschungen. Dem Gerücht, dass die Hängebrücke zwischen Damm und Gartrop kein Thema mehr sei, wurde widersprochen. Es finden Gespräche im Hintergrund statt. Von Helmut Scheffler

Ernst-Hermann Göbel bleibt Vorsitzender des Turmvereins Damm. Während der Jahreshauptversammlung wurde der 66-jährige Rentner jetzt in der Gaststätte Pannebäcker einstimmig in dem Amt bestätigt, das er als Gründungsvorsitzender seit dem Jahre 2010 innehat.

Vor den Neuwahlen berichtete Göbel den 41 Mitgliedern über die Aktivitäten während des vergangenen Vereinsjahres, das vom Tod der Mitglieder Adolf Hofmann, Egon Pankratz und Gustav Hemmert überschattet war. Die Rückschau auf die gut besuchten Feste verband Göbel mit einem Dank an das Helferteam, an die Evangelische Kirchengemeinde Drevenack für die Bereitstellung des Jugendheimes für Feiern sowie den Jugendlichen und der Leiterin Annette Ulland für die wiederholte Unterstützung.

Kassiererin Friederike Venohr berichtete von einem ausgeglichenen Haushalt. Dank einer größeren Spende aus der RWE-Stiftung konnte das Dach des ehemaligen Trafo-Turmes saniert werden. Der Turmverein erwies sich selbst als spendabler Verein. 950 Euro erhielt das Dammer Jugendhaus in seinem Jubiläumsjahr. Jeweils 500 Euro wurden der Aktion "Deutschland hilft", der DKMS und dem Verein "Gänseblümchen" zur Verfügung gestellt. 120 Euro wurden der Schermbecker Aktion "Weihnachten im Schuhkarton" überreicht, 100 Euro für die Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Der Verein hat 382 Mitglieder.

Pressesprecher Elmar Venohr übernahm die Wahlleitung. Nicht nur der Vorsitzende wurde einstimmig im Amt bestätigt, sondern auch sein Stellvertreter Dirk Kühnert, Kassiererin Friederike Venohr und Schriftführer Michael Pankratz. Pressesprecher bleibt Elmar Venohr in den nächsten zwei Jahren. Kassenprüfer sind Mirko Komoß und Kai Kürschgen.

"Das Projekt ist nicht im Sande verlaufen", widersprach Göbel den Gerüchten, die Planungen für die angestrebte Hängebrücke zwischen Damm und Gartrop seien zu den Akten gelegt worden. Inzwischen wurden weitere zielführende Gespräche geführt, allerdings mehr im Hintergrund. Dabei habe es wiederholt Zustimmung und Begeisterung gegeben.

Am gemeindlichen Umwelttag wird sich der Verein nur noch alle zwei Jahre beteiligen. Am 22. Mai, dem internationalen Museumstag, wird das Turmmuseum zwischen 11.30 und 16 Uhr geöffnet. Nach den guten Erfahrungen mit dem Rudelgucken bei großen Fußballspielen werden entscheidende Spiele der Europameisterschaften im Juni wieder zu Magneten für die Rudelgucker im Dammer Jugendhaus werden. Das vereinseigene Sommerfest findet am 27. August statt.

Vereine leben vom Ehrenamt. Bis Pfingsten wollen Jörn Berger, Jörg Grützmann und Willi Hessing einen Tisch für den Außenbereich des Turmmuseums bauen. Göbel dankte Christoph Hofmann für die regelmäßige Rasenpflege im Turmumfeld.

In diesem Jahr beteiligte sich der Turmverein nicht am Dammer Karnevalszug, weil der TÜV erst den Anhänger mit dem Aufbau abnehmen muss. Die Kosten für diese Abnahme in Höhe von etwa 150 Euro übernahm während der Versammlung spontan das Ehepaar Gabriel und Bernd Magen.

Die Besichtigung der Privatbrauerei in Hagen, die das Dammer Turmbier braut, soll zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen. Am Turm wird es schon bald eine Ladestation für E-Bikes geben, die vom Energieunternehmen RWE gesponsert wird.

In der Gaststätte Pannebäcker werden ab jetzt auch die Turm-Produkte angeboten. Dazu gehören unter anderem Turmkäse und -brot ebenso wie Turmbier und -schnäpse sowie ein Messerset und das Buch "Von Turm zu Turm".

Quelle: RP
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