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Wesel/Hamminkeln
Weseler Umgehung setzt Hamminkeln unter Druck

Wesel/Hamminkeln. Udo Bovenkerk aus Hamminkeln, der für die CDU im Kreistag und in der RVR-Verbandsversammlung sitzt, sieht Eile geboten für das Thema Ortsumgehung Brünen. Hintergrund sind Antworten, die der Abgeordnete Klaus Voussem (CDU) von der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage bekam. Demnach werde noch in diesem Jahr eine baureife Planung sowie ein bestandskräftiger Planfestellungsbeschluss für die Weseler B 58-Südumgehung von der Rheinbrücke bis zur B 8 und weiterführend zur B 70 vorliegen. Da die Finanzierung über den Bundesverkehrswegeplan 2030 gesichert sei, so Bovenkerk, könne 2017 mit dem Projekt begonnen werden.

Dass diese Umgehung so nach vorne getrieben werde, stehe "sicherlich mit der anstehenden Landtagswahl im Zusammenhang", sagte Bovenkerk. Die Weseler werde es freuen, aber der Verkehrsdruck verlagere sich auf die B 58 Richtung A 3-Auffahrt. Bovenkerk: "Das aber ist von Wesel nicht gewollt, deswegen soll ja die Anbindung über die B 70 her mit Autobahnauffahrt in Brünen." Ob die vom Bund vorgesehene Umgehung für Brünen im Ort Verkehr mindere, sei zu bezweifeln: "Für Hamminkeln beziehungsweise den Ortskern Brünen läuft die Zeit, bessere Lösungen zu finden."

(fws)
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