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Lokalsport
Abstieg des SV Budberg immer realistischer

Budberg. Der drohende Abstieg wird für die Fußballerinnen des SV Budberg immer realistischer, denn der Klassenerhalt rückt immer weiter in die Ferne. Gestern gab's wieder keine Punkte für das Schlusslicht der Regionalliga West. Zuhause unterlag die Mannschaft von Coach Rainer Vervölgyi dem VfL Bochum mit 0:1 (0:0). Von Stefanie Kremers

In der Defensivarbeit steigerte sich der Aufsteiger. Bereits im Mittelfeld setzte der Tabellenletzte die Gäste unter Druck und ließ aus dem Spiel heraus nur wenig zu. "Wir haben gut gestanden", war auch Co-Trainer Torsten Arend mit dem Auftreten der Elf zufrieden. Umso ärgerlicher war das Gegentor, das die Budbergerinnen auch in dieser Partie nicht vermeiden konnten. Nach einem Foul unmittelbar vorm SVB-Strafraum zirkelte Tiana Kalamanda den anschließenden Freistoß durch die Mauer und unhaltbar ins Gehäuse von Torhüterin Anna Deinert (73.). Die Schockphase hielt nur kurz an. Bereits nach fünf Minuten hatte sich Budberg gefangen und spielte sich wieder Chancen gegen den Vierten heraus. Das Leder bekamen sie aber nicht über die Torlinie. Nadine Spitalar, Nele Harting und Jalila Benahmed scheiterten durch einen überhasteten Abschluss, der gegnerischen Abwehr oder der Schlussfrau. "Die Luft wird immer dünner. Wir haben immer weniger Spiele, in denen wir was machen können, und die Konkurrenz schläft ja auch nicht", fasste Arend die sportliche Misere zusammen.

Es spielten: Deinert; Arend, Heinen, vom Eyser (82. Wirtz), Martini, Schmitz, Harting, Cao, Benahmed, Schneider (82. Schumann), Spitalar.

Quelle: RP
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