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Lokalsport
Mehrkämpferin Lea im Medaillenrausch

Sonsbeck/Xanten. Leichtathletik: Für Lea Halmans vom SV Sonsbeck war die Nordrhein-Meisterschaft eine Reise wert. Sie gewann viermal Edelmetall. Und es gab noch weitere Medaillen für die "Roten Teufel" und eine Läuferin des TuS Xanten. Von Rene Putjus

Mit dem Vorhaben, eine Medaille bei der Nordrhein-Meisterschaft zu gewinnen, war Lea Halmans nach Leverkusen aufgebrochen. In der Leichtathletik-Halle im Stadion Manfort übertraf die U18-Mehrkämpferin des SV Sonsbeck dann jedoch ihre eigenen Erwartungen bei weitem. Sie holte sich viermal Edelmetall und löste bei Trainer Werner Riedel Jubelsprünge aus.

Verzückt war der erfahrene Coach von ihrem Sprint über die 60m-Hürden. Als einzige Teilnehmerin blieb sie unter neun Sekunden und lief zu Gold (8,95). Weniger begeistert waren Riedel und Lea von der Leistung im Weitsprung. "Sie hat nie das Brett richtig getroffen." Umso überraschter waren die beiden darüber, als die 5,46 Meter aus dem fünften Versuch für den ersten Platz reichten. Weitaus spannender ging's im Hochsprung zu, den die Athletin aus Kevelaer als Zweitplatzierte abschloss. Weil Johanna Sonnabend (TuS Wesseling) die Siegerhöhe von 1,70 Meter im ersten Versuch meisterte, reichte es für Lea "nur" zu Silber. Beinahe hätte sie sich noch vor die Konkurrentin gesetzt. "Die 1,73 Meter waren drin. Leider hat Lea die Latte ganz knapp gerissen. Mit dem Oberkörper war sie schon drüber", sagte Riedel. Nach dem Staffellauf über 4x200 Meter hatte Lea ihren Medaillensatz komplett zusammen. Mit der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Wesel wurde sie in 1:47,04 Minuten Dritte.

Ihre Teamkollegin Greta Heine gehörte dem Quartett als Startläuferin an. Über die 60m-Hürden erreichte sie als Achte das Ziel.. Greta steigerte sich und stellte mit 9,27 Sekunden eine neue Bestzeit auf. Neunte wurde sie über 200 Meter. (26,56). Greta und Lea werden Ende Januar die "Roten Teufel" bei den Westdeutschen Meisterschaften vertreten. Mit der Staffel qualifizierten sich die zwei SVS-Mehrkämpferinnen sogar für die nationalen Titelkämpfe. Aus der Trainingsgruppe von Werner Riedel jubelte eine weiterer Athlet über eine Medaille. Max Perau bestätigte seine aufsteigende Form und gewann in der U20-Klasse völlig überraschend Bronze. 1,93 Meter standen am Ende für ihn zu Buche.

Arik Cenkay hatte sich trotz des reduzierten Trainingspensums mehr erhofft. Im 60m-Sprint war bereits im Vorlauf Schluss. Die 7,52 Sekunden reichten nur zu Platz sechs. Über 200 Meter landete der U20-Läufer auf dem 16. Rang (24,62). In dieser Altersklasse war Marcel Gnoß über 1500 Meter dabei. Er konnte mit der Konkurrenz nicht mithalten und wurde Fünfter in 4:28,29 Minuten.

Über die doppelte Distanz hatte Riccarda Schlimnat vom TuS Xanten in der Frauen-Wertung gemeldet. Bei der Siegerehrung bekam sie die Bronzemedaille überreicht. Ihre 10:28,02 Minuten hatten fürs Treppchen gereicht.

Quelle: RP
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