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Spitzenspiel in Budberg - Wiedersehen mit den "Zebras"

Lokalsport: Spitzenspiel in Budberg - Wiedersehen mit den "Zebras"
Hat gut lachen: Jürgen Raab liegt mit den Budberger Niederrheinliga-Fußballerinen auf Rang eins. FOTO: AF (Archiv)
Budberg/Lüttingen. Frauenfußball: Fünf ehemaligen Spielerinnen des MSV Duisburg II laufen jetzt für den SVB auf. Der Tabellenerste erwartet morgen Vormittag den Dritten, der unbedingt oben angreifen möchte. Von Stefanie Kremers

Bereits morgen, vor Beginn der Winterpause, startet im Frauen-Fußball die Rückrunde. Die 1:8-Auftaktpleite in der Landesliga möchte Budbergs Zweite dann vergessen machen.

Niederrheinliga: Es könnte das interessanteste Spiel der Saison werden. Morgen um 11 Uhr empfängt der SV Budberg, als stärkste Mannschaft auf Platz eins, den Tabellendritten MSV Duisburg II. "Uns wird sicherlich eine Menge abverlangt, genauso wie letzte Woche gegen Essen. Da haben wir den Sieg über den Willen geholt, der wird auch am Sonntag gefragt sein", sagte Jürgen Raab. Groß einschwören muss der Trainer seine Mannschaft nicht mehr. Mit Joana Zugehör, den Cousinen Scarlett und Alice Hellfeier, Kim Stawowy und Sarah Hake tragen gleich fünf ehemalige "Zebras" das Budberger Trikot. Sie sind garantiert gegen ihren ehemaligen Verein doppelt motiviert.

"Der MSV war vor der Saison der absolute Aufstiegsfavorit. Aus meiner Sicht ist er das immer noch. Wenn sie jetzt nicht gegen uns gewinnen, können sie sich vor ihrem Ziel verabschieden", erwartet Raab ein "Großaufgebot" der Gäste, die nach Startschwierigkeiten eine Aufholjagd begannen. Daher würde es auch nicht verwundern, wenn erneut Spielerinnen aus dem Bundesliga-Kader dabei sind. Mit Hilfe dieser personellen Verstärkung hat Duisburg auch schon den Tabellenvierten Walbeck mit 8:0 abgeschossen. Aktuell liegt der MSV mit einem Spiel im Rückstand elf Zähler hinter Spitzenreiter Budberg.

Landesliga: Völlig überfahren wurde der SV Budberg II zum Saisonauftakt beim SV Brünen. Der Neuling überrumpelte den SVB förmlich. "Wir werden alles daran setzen, dass uns das nicht noch mal passiert", weiß Übungsleiter Daniel Kühn, dass seine Elf die höchste Hinserien-Klatsche nicht auf sich sitzenlassen möchte. Dem Gegner ist nach diesem Sieg bis Ende November kein "Dreier" mehr geglückt. "Brünen ist da als Tabellenvorletzter schwer einzuschätzen. Immerhin kamen sie ja auch mit einem Paukenschlag zurück", hat Kühn den 2:0-Sieg gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer Winnekendonk verfolgt.

Bezirksliga: Eng umkämpfte Partien hat's zwischen dem SSV Lüttingen und der DJK Lowick bisher immer gegeben. Daher erwarten die Fischerdörflerinnen auch morgen ein packendes Spiel. Da kann auch der letzte Biss und Siegeswille gegen robuste Gäste den Unterschied ausmachen. Mit einem Sieg würde der SSV mit 21 Zählern und einem komfortablen Polster auf die Abstiegsränge in die Winterpause gehen. Fraglich ist, ob Karla Beuckmann und Katja Schulz bis morgen ihre Knieprobleme auskuriert haben. Jennifer Winkels muss arbeiten.

Quelle: RP
 
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