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Lokalsport
SVS-Athletin Lea ist wieder eine Medaillenhoffnung

Sonsbeck. Die 16-Jährige startet bei den "Westdeutschen". Von Rene Putjus

Mit sehr angenehmen Erinnerungen fährt Werner Riedel, Mehrkampf-Trainer des SV Sonsbeck, morgen nach Leverkusen zur Westdeutschen Meisterschaft. Es ist erst zwei Wochen her, als in der Leichtathletik-Halle im Stadion Manfort zwei seiner Schützlinge auftrumpften. Lea Halmans und Greta Heine, beide 16 Jahre alt, gehörten bei den Nordrhein-Titelkämpfen zu den Teilnehmern, die Medaillen gewannen.

Vor allem Lea räumte mit viermal Edelmetall richtig ab. Und Riedel traut ihr auch am Sonntag trotz noch stärkerer Konkurrenz in zwei Disziplinen einen Platz unter den Top 3 zu. Sollte das Talent aus Kevelaer im Weitsprung das Brett richtig treffen, kann sie sich ganz vorne einreihen. Im Hochsprung gehört Lea ebenfalls zu den Gold-Kandidatinnen. "1,73 wird wohl die entscheidende Höhe sein", sagt Riedel. Mitte Januar riss Lea die Latte bei 1,73 Metern, obwohl sie diese mit dem Körper schon überquert hatte. Über 60m-Hürden möchte die SVS-Athletin das Finale erreichen. Wenn's der Zeitplan zulässt, wird Lea auch der 200m-Staffel der Startgemeinschaft Rhede-Sonsbeck-Wesel angehören. Greta macht sich guter Dinge auf nach Leverkusen, denn im Training hat sie sich erneut verbessert. Über 60 Meter und im Hürdensprint will sie gute Zeiten abliefern und ins Finale rennen. "An eine Medaille zu denken, wäre vermessen", so Riedel. Ob Greta allein über 200 Meter oder mit der Staffel antritt, wird vor Ort entschieden. Leon Morris hat seine Teilnahme abgesagt, weil ihm weiterhin das verletzte Knie Probleme bereitet. Erik Kühnen kommt womöglich in der Staffel zum Einsatz.

Quelle: RP
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