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Xanten
Vandalismus: Stadt lässt Videoüberwachung prüfen

Xanten. Im östlichen Teil des Kurparks haben Unbekannte am Wochenende die neuen Lampen mutwillig umgetreten.

Erneut hat sich in der Innenstadt ein Fall von Vandalismus ereignet. Diesmal sind mehrere Lampensäulen im östlichen Teil des neuen Kurparks betroffen. "Sie wurden mutwillig umgetreten", erklärte gestern auf Anfrage Bürgermeister Thomas Görtz. Unbekannte haben sie aus dem Boden gerissen und umgeknickt. Görtz: "Für solche leider immer häufiger werdende sinn- und hirnlose Zerstörungswut kann es nur Null Verständnis und Toleranz geben!" Die Tat wirft die Frage nach einer Videoüberwachung von neuralgischen Punkten auf.

Görtz hatte das Thema im Herbst schon einmal kurz in den politischen Gremien angesprochen. Wie auch bei vergleichbaren Sachbeschädigungen zum Beispiel durch illegale Graffiti werde man selbstverständlich versuchen, mit Hilfe der Polizei die Verursacher herauszufinden und Schadensersatz fordern, betonte der Bürgermeister. "Alle, die so etwas beobachten, sollten nicht zögern, Anzeige zu erstatten und so mitzuhelfen, Täter dingfest zu machen." Die Möglichkeit einer Videoüberwachung werde derzeit mit Hilfe von Fachfirmen geprüft, sagte Görtz gestern weiter.

Das sei natürlich auch eine Kostenfrage: "Wobei Videoüberwachung sicher eine abschreckende Wirkung hätte und den ehrlichen und rechtschaffenen Bürgern ein besseres Sicherheitsgefühl geben würde." In der Kernstadt klagen Einzelhändler immer wieder über ähnliche Fälle. Im Oktober zum Beispiel hatten Unbekannte auf der Marsstraße mehrere Blumenkübel umgeworfen.

(pek)
 
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