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Zugunglück in den USA
Entgleister Zug war deutlich zu schnell unterwegs

Zugunglück in Tacoma, USA: Drei Tote und viele Verletzte nach Entgleisung
DuPont. Der im US-Bundesstaat Washington entgleiste Zug ist nach Behördenangaben viel schneller gefahren als erlaubt. Statt umgerechnet mit 48 Kilometer pro Stunde sei der Zug mit 128 Stundenkilometer unterwegs gewesen.

Dies teilte die US-Verkehrsbehörde am Dienstag mit. Bei dem Unglück waren mehrere Waggons von einer Brücke auf eine vielbefahrene Straße gestürzt; mindestens drei Menschen starben und etwa hundert weitere wurden verletzt.

Es sei "zu früh zu sagen", warum der Zug mit rund 80 Passagieren an Bord so schnell fuhr, sagte Behördenvertreterin Bella Dinh-Zarr vor Journalisten. Die Geschwindigkeitsangabe sei eine Schätzung auf der Grundlage von Messungen eines Datenrekordes in der Lokomotive des Unglückszuges.

Der Zug befuhr die neu instand gesetzte Strecke zum ersten Mal - neue Lokomotiven, modernisierte Schienen und eine bessere Signaltechnik sollten die Fahrt zwischen Seattle und Portland im Bundesstaat Oregon verkürzen.

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Der Zug entgleiste in einer Kurve nahe der Stadt DuPont, mehrere Waggons stürzten von der Eisenbahnbrücke auf die Schnellstraße Interstate 5 und beschädigten mitten während der Rushhour fünf Autos und zwei Lastwagen.

(ate/afp)
 
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