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Feuer in Hamburg
Bewohner sollen Flüchtlingsheim selbst angezündet haben

Hamburg: Feuer in Flüchtlingsunterkunft wurde absichtlich gelegt
Feuerwehrleute stehen in Hamburg-Hammerbrook vor einer Flüchtlingsunterkunft. In einem Wohncontainer auf dem Gelände ist ein Brand ausgebrochen. FOTO: dpa, dbo bra
Hamburg. Nach dem Brand in einer Hamburger Container-Unterkunft für jugendliche Flüchtlinge am Dienstagabend gehen die Ermittler von Brandstiftung aus. In einem unbewohnten Raum sei eine Matratze angezündet worden, sagte eine Polizeisprecherin am Mittwoch in der Hansestadt.

"Es ist Brandstiftung." Von einem Anschlag von außen sei nach jetzigem Stand aber wohl nicht auszugehen, auch da das Gelände gesichert sei. Dieser Fall sei "eher unwahrscheinlich".

In der kleinen Unterkunft in einem Industriegebiet im Stadtteil Hammerbrook werden erst seit kurzem 20 minderjährige Intensivstraftäter speziell betreut, die ohne Eltern nach Deutschland kamen. Sie waren zuvor in anderen regulären Einrichtungen untergebracht. Es gab dort allerdings teils erhebliche Probleme mit ihnen.

Bei dem Feuer war am Dienstagabend ein Wohncontainer ausgebrannt, zwei weitere wurden durch die Flammen von außen beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Die Einrichtung auf einem ehemaligen Recyclinghof besteht aus einem Hauptgebäude und insgesamt 16 Wohn- und Sanitärcontainern für die Jugendlichen, die den Behörden zufolge durch Straftaten, Aggressivität und teils massiven Drogenkonsum auffielen. Auf dem von einem Zaun umgebenen Gelände sind rund um die Uhr Betreuer und Mitarbeiter eines Sicherheitsdiensts anwesend. Es ist aber kein geschlossenes Heim; die Bewohner können sich frei bewegen.

(AFP)
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