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Niedersachsen
Sportflugzeug an Autobahn abgestürzt

Niedersachsen: Sportflugzeug an Autobahn abgestürzt
Mindestens ein Insasse des Flugzeugs kam ums Leben. FOTO: dpa, jst kde
Hatten. An der Autobahn 28 in Niedersachsen ist ein Sportflugzeug abgestürzt. Dabei wurde mindestens ein Insasse der Maschine getötet, drei weitere wurden schwer verletzt.

Ein abstürzendes Kleinflugzeug hat am Sonntag in der Nähe von Oldenburg die Autobahn 28 nur um Haaresbreite verfehlt: Die Maschine sei kurz nach dem Start nahe der Ortschaft Hatten neben der Autobahn aufgeschlagen, der Pilot sei kurz nach dem Absturz seinen Verletzungen erlegen, sagte ein Sprecher der Polizei Delmenhorst. Die drei übrigen Insassen des Flugzeugs seien mit Krankenwagen und einem Rettungshubschrauber in umliegende Krankenhäuser gebracht worden. Ihre Verletzungen seien schwer bis lebensgefährlich.

Auf der Autobahn wurden nach Polizeiangaben keine Verkehrsteilnehmer verletzt. Der Absturz ereignete sich derart nahe an der Straße, dass eine der Tragflächen über die Leitplanke auf den Seitenstreifen der Fahrbahn ragte, wie der Sprecher sagte. Die A28 musste zeitweise beidseitig gesperrt werden; am Nachmittag war nur noch die Fahrspur in Richtung Bremen gesperrt.

Zu den Gründen für den Absturz lagen der Polizei zunächst keine Informationen vor. Die Maschine habe kurz nach dem Start auf dem Flughafen Oldenburg-Hatten an Flughöhe verloren und sei auf dem Boden aufgeschlagen, sagte der Sprecher. Da sie dabei eine große Menge Kerosin verloren habe, sei zunächst Explosionsalarm ausgelöst worden. Die Polizei habe diese Gefahr dann aber gebannt.

Die Ursache des Unglücks steht noch nicht fest. FOTO: dpa, jst kde

 

(dpa)