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Urteil am Landgericht Amberg
Viereinhalb Jahre Haft für Brandanschlag auf Asylbewerberheim

Urteil am Landgericht Amberg: Viereinhalb Jahre Haft für Brandanschlags auf Asylbewerberheim
Viereinhalb Jahre muss der Angeklagte in Haft. (Symbolbild) FOTO: RPO
Amberg. Ein Mann hatte im Februar eine brennende Flasche in ein Asylbewerberheim geworfen, jetzt wurde er zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt.

Der Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft hatte sich in Hirschau in der Oberpfalz (Bayern) ereignet. Der Angeklagte sei der gefährlichen Körperverletzung und versuchten schweren Brandstiftung schuldig, sagte die Vorsitzende Richterin des Landgericht Amberg am Dienstag.

Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 25-Jährige im Februar eine mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllte Flasche durch ein Fenster der Unterkunft geworfen hatte. Dass sich der Brandsatz nicht entfachte und keiner der neun Bewohner verletzt wurde, "war glücklichen Umständen zu verdanken". Die Körperverletzung bezieht sich auf einen Fall im Juli 2015, als der Angeklagte eine Bierflasche in Richtung einer Gruppe Menschen warf und eine Person verletzte. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

(mre/dpa)
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