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Wallerstein in Bayern
Zwölf Verletzte nach Brandanschlag - Verdächtiger festgenommen

Wallerstein: Verletzte nach Brandanschlag - Mann festgenommen
Feuerwehreinsatz in Wallerstein. Dichter Rauch quillt aus einem der Gebäude. FOTO: dpa, tha kde
Wallerstein. Auf zwei benachbarte Wohnhäuser im bayerischen Wallerstein ist offenbar ein Brandanschlag verübt worden. In den Gebäuden wohnten nach Angaben der Polizei Familien mit Migrationshintergrund. Ein 22-Jähriger wurde festgenommen. 

Durch die Brände in den zwei benachbarten Mehrfamilienhäusern im bayerischen Wallerstein wurden zwölf Menschen verletzt.

Wie die Polizei in Augsburg am Donnerstag mitteilte, brannte es am Vorabend in den Kellern der beiden Gebäude. Es sei von Brandstiftung auszugehen.

In der Nähe des Brandorts sei ein tatverdächtiger 22-Jähriger festgenommen worden. Er soll sich während der Löscharbeiten in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben.

Da beide Gebäude von Personen mit Migrationshintergrund bewohnt werden, kann derzeit eine ausländerfeindliche Motivlage bei dem Tatverdächtigen nicht ausgeschlossen werden", erklärte die Polizei. Die Kriminalpolizei ermittle in dem Fall.

Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung sind die Bewohner nicht in Deutschland geboren, besitzen aber die deutsche Staatsbürgerschaft. 

In einem der Häuser zogen sich den Angaben zufolge elf Menschen leichte Rauchgasvergiftungen zu. Sechs von ihnen seien ins Krankenhaus gebracht worden. Das Feuer habe rasch gelöscht werden können. Im Nachbarhaus konnte ein Bewohner demnach das Feuer im Keller selbst löschen. Dabei habe er sich leichte Brandverletzungen an den Händen zugezogen.

(pst/AFP/dpa)
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