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Nach Vergewaltigungsvorwürfen
BBC nimmt Film mit Ed Westwick aus dem Programm

Ed Westwick: BBC nimmt Film nach Vergewaltigungsvorwürfen aus Programm
Der britische Serienstar Ed Westwick (Archivbild). FOTO: ap
London . Wegen Vergewaltigungsvorwürfen hat der Fernsehsender BBC einen Film mit dem britischen Serienstar Ed Westwick aus seinem Weihnachtsprogramm gestrichen. Die Schauspielerin Kristina Cohen hatte Anfang der Woche schwere Vorwürfe gegen Westwick erhoben.

"Die BBC gibt kein Urteil ab, aber bis diese Angelegenheiten geklärt sind, werden wir 'Tödlicher Irrtum' nicht ins Programm nehmen", erklärte ein BBC-Sprecher am Freitag. Die dreiteilige Filmadaption des Kriminalromans (1958) von Agatha Christie sollte an den Feiertagen ausgestrahlt werden. Der Sprecher des Fernsehsenders erklärte weiter, Westwick nehme außerdem vorerst nicht an den Dreharbeiten der Serie "White Gold" teil.

Am Donnerstag hatte die Polizei in Los Angeles mitgeteilt, Vorwürfen der Schauspielerin Kristina Cohen nachzugehen. Cohen hatte den Star aus der TV-Jugendserie "Gossip Girl" Anfang der Woche im sozialen Netzwerk Facebook der Vergewaltigung vor rund drei Jahren bezichtigt. Am Mittwoch hatte die Schauspielerin Aurelie Wynn ebenfalls angegeben, der 30-Jährige habe sie 2014 vergewaltigt. Westwick hatte die Vorwürfe zurückgewiesen.

Die US-Filmbranche wird derzeit von zahlreichen Vorwürfen sexueller Angriffe erschüttert. Auslöser waren Enthüllungen, wonach der Produzent Harvey Weinstein über drei Jahrzehnte hinweg Frauen sexuell belästigt und vergewaltigt haben soll. Mehr als hundert Frauen meldeten sich mit entsprechenden Vorwürfen, darunter Stars wie Gwyneth Paltrow und Angelina Jolie.

(ate/afp)
 
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