| 07.16 Uhr

Germany's Next Topmodel
Lena und Petra müssen gehen

Heidi Klum sucht das nächste  Topmodel
Heidi Klum sucht das nächste Topmodel FOTO: ProSieben/ Oliver S.
Düsseldorf (RPO). In der vierten Sendung von "Germany's Next Topmodel" mussten Lena und Petra ihre Koffer schon kurz nach der Ankunft in New York wieder packen. Für sie ging es zurück nach Deutschland, für die verbliebenen 15 Kandidatinnen gehts nächste Woche auf die Fashion Week. Von Andrea Rachuy

Doch zuvor flogen 17 Mädchen nach Kapstadt. Von den eigentlich 18 übrigen Mädchen ist eine direkt zu Hause geblieben. Aline ist nicht etwa wegen ihrer Zahnspange ausgeschieden, sondern weil ihre Schule sie nicht pausieren ließ. Alle anderen staunten bei ihrer Ankunft in der Hauptstadt Südafrikas nicht schlecht. Sie waren von Wetter, Landschaft und Sternehotel begeistert und prompt kam Urlaubsstimmung auf. Die verflog aber spätestens am nächsten Morgen mit dem Eintreffen einer neuen Heidi-Mail.

"Heute geht es rauf und runter und ab und an auch drunter und drüber", versprach die Nachricht. Grund genug für einige der Mädchen, direkt Panik zu bekommen. Handelt es sich bei der ersten Challenge um Bungee-Jumping? Umsonst gestresst. Für die verbliebenen 17 Kandidatinnen ging es in die Wüste. Sie machten ein Foto-Shooting auf hölzernen Snowboards, auf denen sie stehend die Dünen der südafrikanischen Wüste hinunterbrausen sollten. Dabei ging es weniger um ein tolles Bild und mehr um den Spaßfaktor, der nicht bei allen eintrat.

Am Besten stellten sich Lara an. Sie gewann. Zweite wurde die schüchterne Hanna, weil sie sich so unterwartet gut angestellt hat. Der Preis war ein Treffen mit drei Leoparden. Blöd nur, dass Lara leider so gar nicht mit Tieren kann.

Beim darauffolgenden Casting für eine Modenschau von Malick konnten gleich vier der Mädchen den angesagten Designer begeistern. Wioleta, Leyla, Viktoria und Miriam durften in seiner Show mitlaufen. Sie waren sichtlich nervös, denn auf dem Laufsteg trafen die Neulinge auf erfahrenere Models.

Zufällig waren die vier vorherigen "Germany's Next Topmodels" in der Nähe und kamen zur Modenschau, um ihren potentiellen Nachfolgerinnen die Daumen zu drücken. Sie waren überzeugt vom Talent der Mädels und verrieten sogar ihre Favoritinnen. Das sind Louisa, Neele und Alizar, drei Mädchen, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten.

Als nächstes ging es für die Mädchen an einen traumhaften Strand. Offensichtlich sind sie mit einigen Naturbegebenheiten nicht sonderlich vertraut, denn bei einer kleinen Riesenwelle war das Geschrei groß. Zum Glück konnten sie sich retten und nur eine bekam nasse Füße. Die Herausforderung bei diesem Foto-Shooting ist die von Juror und Fotograf Christian Schuller erwartete akrobatische Körperhaltung der Mädchen. Entweder mussten sich die Mädchen an Ringen in der Luft halten oder auf dem Trapez balancieren.

Die schüchterne Hanna brach direkt zu Anfang in Tränen aus, weil ihr die Hände vom Halten weh taten. Ihr wurde bei der Entscheidung ans Herz gelegt, sich in Zukunft besser im Griff zu haben. Sie bekam ein Foto von Heidi, weil es einfach so ein tolles Bild geworden ist. Catherine hatte ebenfalls große Schwierigkeiten beim Shooting und dem abschließenden Livewalk. Sie sei auffällig unauffällig und damit gänzlich ungeeignet. Trotzdem bekam sie noch eine Chance. Ähnlich ging es Alizar. Die Schüchterne musste erst laut sagen, dass sie sich schön findet, bevor sie ihr Foto erhielt.

Aus Miriam, der Stuntfrau, versuchte man wieder alles herauszuholen. Christian Schuller musste erst eine Pose selbst ausprobieren, um zu bemerkten, dass das, was er von Miriam erwartete, nahezu unmöglich war. Sie zeigte sich trotzdem unglaublich sicher und das perfekte Foto war schnell gefunden. Miriam war nicht zufrieden, weil sie glaubte, sie hätte noch mehr geben können, wenn nur genug Zeit gewesen wäre. Natürlich bekam Miriam ein Foto.

Die Entscheidung fand allerdings nicht mehr in Kapstadt statt. Zwischendurch überquerten die Mädchen den großen Teich und landeten in New York. Pünktlich zum Entscheidungstag kam dann auch Heidi Klum dazu. Sie holte sich zum vorhergehenden Laufstegtraining Coco Rocha dazu. Das kanadische Topmodel ist momentan auf den internationalen Laufstegen der Modemetropolen zu Hause.

Sie konnte jeder den passenden Tip zum besseren Auftreten auf dem Laufsteg geben und unterstützte die Jury bei ihrer Entscheidung. Vorher gab es wie immer noch den alles entscheidenden Live-Walk. Lena kann überhaupt nicht laufen und beherrscht leider auch kein Englisch, wie sie im Gespräch mit Heidi unter Beweis stellte. Ihr brach ihre Schüchternheit das Genick. Lena flog mit dem Spruch: "Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und ein gutes Foto macht noch kein Topmodel" raus. Sie war die erste in dieser Woche, die sich vom Sieg verabschieden musste. Sie kommt nicht aufs Cover der deutschen Cosmopolitan. Sie gewinnt nicht die Werbeverträge mit C&A, Venus und Mabelline New York im Gesamtwert von vier Millionen Euro.

Am Ende standen Petra und Luisa vor der Jury. Petra hatte am Anfang die Nase vorn. Obwohl sie schon seit fünf Jahren modelt, konnte sich trotzdem nicht von den anderen absetzen. Und so musste sie ihre Koffer packen. Sie bekam leider kein Foto. Luisas Laufstil ist zwar schrecklich und ihr Blick dabei angsteinflößend, doch es herrscht laut Jury noch Hoffnung. So sind es in der nächsten Woche noch 15 Kandidatinnen, die weiter auf ihren Traum von "Germany's Next Topmodel" hoffen dürfen. Vorher wartet das allseits gefürchtete Umstyling auf die Mädchen. Außerdem gibt es ein gefährliches Fotoshooting in den Straßen von New York zu sehen, bei dem Heidi Klum vielleicht sogar verhaftet wird.

 
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