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Düsseldorf
WDR-Rundfunkrat: "Düsseldorf wird nicht aufgegeben"

Düsseldorf. Die Verlagerung der Sendungen "Aktuelle Stunde", "WDR aktuell" und "WDR extra" vom Funkhaus Düsseldorf ins ehemalige Filmhaus in Köln wird wohl die Zustimmung des WDR-Rundfunkrats finden. "Ich kann dem Votum des Rundfunkrates nicht vorgreifen, denke aber, dass dieser grundsätzlich die Stärkung der Crossmedialität des Senders befürworten wird", erklärte die Vorsitzende des Gremiums, Ruth Hieronymi, auf Anfrage. Die Bündelung der tagesaktuellen Produktionen könne nur an einem Standort erfolgen. Dabei sei der für das Jahr 2021 geplante Umzug aber keine Entscheidung gegen die Landeshauptstadt. "Der Standort Düsseldorf ist für den WDR von großer Bedeutung und wird nicht aufgegeben", sagte Hieronymi. Das habe WDR-Intendant Tom Buhrow betont, und das gelte auch für die Zeit nach 2021. Nun müsse man "in Ruhe" schauen, wie die frei werdende Fläche genutzt werden kann. Die Einsparungen, die der WDR bis 2020 realisieren muss, hätten mit der Entscheidung "primär" nichts zu tun.

Im "Haus der Aktualität" sollen Fernseh-, Hörfunk- und Online-Redaktionen in einem crossmedialen Newsroom zusammenarbeiten. Auch eine Informationswelle des Hörfunks soll in die Räumlichkeiten ziehen. Außerdem sollen das ARD-Morgenmagazin, die zuliefernden Redaktionen für Tagesschau/Tagesthemen, Wirtschaft, Ausland und Online dort zusammenarbeiten.

(leb)
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