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Jeremy Clarkson
BBC verschiebt "Top Gear"-Liveshows in Norwegen

Jeremy Clarkson: BBC verschiebt "Top Gear"-Liveshows
BBC sagt vier "Top Gear"-Liveshows ab FOTO: dpa, uw
London. Der weltweit beliebte Moderator Jeremy Clarkson, Frontmann der Autoshow "Top Gear", ist immer noch suspendiert. Sein Sender BBC hat nun vier seiner Liveshows in Norwegen gestrichen. In dieser Woche will eine Kommission entscheiden, wie seine Zukunft aussehen soll.

Die BBC hatte ihren Starmorderator Jeremy Clarkson nach einer Auseinandersetzung mit einem Produzenten der Sendung suspendiert. Der Streit zwischen dem britischen Fernsehsender und Clarkson wirkt sich nun auch auf die geplanten Liveshows in Norwegen aus. Die BBC hat vier "Top Gear"-Liveshows abgesagt, die Freitag und Samstag im norwegischen Stavanger aufgezeichnet werden sollten.

18.000 Tickets - für umgerechnet 60 bis 140 Euro - wurden für die Shows bereits verkauft. Nun also die Absage. Über einen von der BBC versprochenen Ersatztermin ist jedoch bislang nichts näheres bekannt geworden. 
Aktuell sei der Sender noch mit den internen Untersuchungen zu dem Vorfall beschäftigt, bei dem Clarkson einen Produzenten geschlagen haben soll.

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Auch die Sendungen an den vergangenen beiden Sonntagen waren ausgefallen. Die geplanten "Top Gear Liveshows" im April in Sydney sowie im Mai in Belfast und im Juni in Sheffield und Johannesburg sollen laut BBC wie geplant stattfinden. Inzwischen haben Clarksons Fans eine Petition ins Leben gerufen, die dessen Job als "Top Gear"-Moderator retten soll. Mehr als eine Millionen Menschen fordern: "Bring Back Clakrson".

Doch an einen Einfluss seiner Fans glaubt Clarkson kaum: "Proteste funktionieren nie", schreibt er in seiner Kolumne für die Zeitung "Sunday Times", "denn wir sind alle Plankton und die Welt wird von Walen regiert". Ungwohnt kleinlaut gibt sich der Moderator nun nach einer vorangegangenen Schimpftirade - die BBC-Chefe seien "fucking Bastards". In der kommenden Woche soll die Kommission einen Bericht dazu vorlegen. Bevor die Untersuchungen abgeschlossen sind, werde sich BBC zu der Suspendierung des "Top Gear"-Moderators nicht mehr äußern.

(cc)
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