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Tour abgesagt
Vorbestraft: Chris Brown kriegt kein Visum für Down Under

Chris Brown sagt Tour nach Australien wegen Visa-Ärger ab
Australien ist streng bei seiner Visa-Politik. Das bekam jetzt auch US-Sänger Chris Brown zu spüren. FOTO: dpa, bsc sab jhe
Wellington. Australiens Einwanderungsbehörden haben strikte Charakterauflagen: wer eine Vorstrafe wegen Gewalt hat, ist nicht willkommen. Das trifft auch Promis wie jetzt den US-Sänger Chris Brown.

US-Sänger Chris Brown hat nach Ärger mit den Einreisebehörden seine Tournee durch Australien und Neuseeland abgesagt. Einen genauen Grund nannte dessen Tour-Promoter in seiner Mitteilung auf Facebook am Mittwoch nicht. Nach Medienberichten machten die Einreisebehörden in Australien aber aufgrund seiner Vorbestrafung wegen Gewalt Schwierigkeiten mit dem Visum. Die Frauenministerin meinte schon im September, Leute wie Brown seien in Australien nicht willkommen. Australien hatte aus gleichem Grund dem Boxer Floyd Mayweather dieses Jahr ein Visum verweigert.

Das erste Brown-Konzert hätte am 9. Dezember in Perth an der australischen Westküste stattfinden sollen. "Chris Brown und die Promoter hoffen, dass die Tour in naher Zukunft doch noch stattfinden kann", schrieb der Veranstalter Castor and Ford.

Fans wollten Einwanderungsminister Peter Dutton mit einer Petition umstimmen. "Sein persönliches Leben sollte nicht als Waffe gegen ihn benutzt werden", steht darin. "Er hat jede Menge Fans, die ihn lieben und als talentierten Künstler bewundern und ihn unbedingt sehen wollen." Die Petition hatte bis Mittwoch gut 4500 Unterschriften.

Der Sänger war 2009 nach einem Angriff auf seine damalige Freundin Rihanna wegen Körperverletzung verurteilt worden. 2014 saß er wegen Handgreiflichkeiten mit einem Mann mehrere Monate im Gefängnis.

(lsa/dpa)
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