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Berichte von Aktivisten
23 Zivilisten bei Luftangriff in Syrien getötet

Beirut. Während beim UN-Gipfel in New York um einen Ausweg aus dem syrischen Bürgerkrieg gerungen wird, sind bei einem Angriff der syrischen Streitkräfte Aktivisten zufolge mindestens 23 weitere Zivilisten getötet worden.

Die Luftwaffe von Machthaber Baschar al-Assad habe einen Markt in der von der Dschihadistenorganisation Islamischer Staat (IS) kontrollierten Stadt Majadin mit Raketen beschossen, berichtete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montagabend.

Unter den 23 Opfern seien acht Kinder und fünf Frauen, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman. Etwa 50 weitere Menschen seien verletzt worden. Die Angaben der oppositionsnahen Einrichtung mit Sitz in Großbritannien sind von unabhängiger Seite kaum zu bestätigen. Die Beobachtungsstelle stützt sich auf ein dichtes Netz an Aktivisten und Ärzten in dem Bürgerkriegsland.

Bei der UN-Vollversammlung in New York ist die Suche nach einer diplomatischen Lösung für den Konflikt eines der wichtigsten Themen. US-Präsident Barack Obama hatte in seiner Rede am Montag Assad als "Tyrannen" bezeichnet, der die Verantwortung für das Blutvergießen trage. Russlands Präsident Wladimir Putin nannte es dagegen einen "enormen Fehler", dass der Westen im Kampf gegen den IS nicht mit Assad zusammenarbeite.

(AFP)
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