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Schlacht um IS-Hochburg
IS verliert ersten Stadtteil von Rakka an Kurdenkämpfer

IS verliert ersten Stadtteil von Rakka an Kurdenkämpfer
In den Reihen der SDF kämpfen viele Frauen vor Rakka. FOTO: rtr, CK/DAM
Rakka. Der Ring um die IS-Hochburg wird enger: Kämpfer der von den USA unterstützen Syrischen Demokratischen Kräfte sind in Rakka eingedrungen. Die SDF erklärten, sie hätten am Sonntag das Stadtviertel Romania erobert.

Zwölf Mitglieder der Terrormiliz Islamischer Staat seien getötet worden. Die Kämpfe hätten zwei Tage gedauert. Die in Großbritannien beheimatete syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, die SDF kontrollierten auch das Viertel Maschlab und seien in das Viertel Sabahija eingedrungen.

Die von Kurden dominierten SDF hatten am vergangenen Dienstag mit Luftunterstützung der USA eine Offensive auf Rakka begonnen, das als Hauptstadt des vom IS ausgerufenen Kalifats gilt. Beobachter rechnen mit langen und harten Kämpfen.

Rakka war 2014 von Dschihadisten des Islamischen Staats (IS) eingenommen und zur Hauptstadt ihres "Kalifats" erklärt worden. Anfang der Woche waren die SDF-Einheiten erstmals von Osten her nach Raka vorgedrungen. Zu Hochzeiten der IS-Herrschaft lebten in Raka rund 300.000 Menschen, darunter 80.000 Vertriebene aus anderen Regionen Syriens. In den vergangenen Monaten verließen tausende von Zivilisten die Stadt, laut UN-Angaben sollen sich derzeit noch rund 160.000 Menschen in Raka aufhalten.

(felt/ap)
 
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