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Treffen von Obama und Trudeau
Kanada und USA wollen bilaterale Beziehungen stärken

Obama und Trudeau: Kanada und USA wollen Beziehungen stärken
Trudeau und Obama am 10. März vor dem Weißen Haus. FOTO: afp
Washington. US-Präsident Barack Obama hat den kanadischen Premier Justin Trudeau zu einem Staatsbesuch im Weißen Haus empfangen – der erste Staatsempfang für einen kanadischen Regierungschef in Washington seit zwanzig Jahren. Die Staatschefs wollen den Handel zwischen ihren beiden Ländern und die Förderung sauberer Energie erleichtern.

Obama sagte am Donnerstag, die beiden Regierungschefs hätten Berater angewiesen, die Bewegung von Waren und Menschen über die Grenze zwischen beiden Nationen leichter zu machen. Trudeau legte den Fokus auf den gemeinsamen Wunsch der beiden, die globale Erwärmung einzudämmen.

Der 44-jährige Trudeau ist zum ersten offiziellen Besuch eines kanadischen Premierministers seit 1997 in Washington. Bei einer Begrüßungszeremonie auf dem Südrasen des Weißen Hauses wurden Trudeau, Sohn des früheren Premierministers Pierre Trudeau, und seine Frau Sophie vom Präsidentenehepaar Obama empfangen. Für den Abend war ein Staatsdinner geplant.

Bemühungen um Verringerung der Methanemissionen

Kanada ist der größte Handelspartner der USA - jeden Tag überqueren Güter und Dienstleistungen im Wert von mehr als zwei Milliarden Dollar die Grenze. Rund 75 Prozent der kanadischen Exporte gehen in die Vereinigten Staaten. Vor dem Obama-Trudeau-Treffen hatten beide Länder erklärt, dass sie sich um die Umsetzung des internationalen Abkommens von Paris zur Eindämmung globaler Erwärmung bemühen wollten.

Sie sagten zu, in den kommenden zehn Jahren ihre Methanemissionen um 40 bis 45 Prozent der Werte von 2012 zu reduzieren. Methan ist das zweithäufigste Treibhausgas, das in den USA durch menschliche Aktivitäten entsteht.

(ap/AFP)
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