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Treffen fremdenfeindlicher Bewegungen
"Pegida" ruft zu Demonstrationen in 14 europäischen Ländern auf

Fotos: "Pegida"-Demo im Zeichen der Paris-Anschläge
Fotos: "Pegida"-Demo im Zeichen der Paris-Anschläge FOTO: dpa, jhe
Prag. Die fremdenfeindliche "Pegida" will gemeinsam mit ähnlich denkenden Bewegungen in insgesamt 14 Ländern Demonstrationen "gegen die Islamisierung Europas" organisieren. Dies kündigte "Pegida"-Frontfrau Tatjana Festerling am Samstag nach einem Treffen nahe der tschechischen Hauptstadt Prag an. Die Demonstrationen sollten am 6. Februar stattfinden, unter anderem in Deutschland, Polen und Tschechien.

"Der Kampf gegen die Islamisierung Europas ist unser gemeinsames Ziel", erklärte Festerling nach dem Treffen in Roztoky. Dieses war vom xenophoben und anti-europäischen tschechischen "Block gegen den Islam" organisiert worden.

"Pegida" geht seit mehr als einem Jahr in Deutschland unter anderem in Dresden auf die Straße und macht Stimmung gegen Muslime, Flüchtlinge, Politiker und Medien. "Pegida"-Teilnehmer treten zunehmend aggressiver auf, die Hassreden häufen sich, es kommt immer wieder zu Übergriffen auf Journalisten.

Gegen "Pegida"-Frontfrau Festerling wurden bereits mehrere Strafanzeigen unter anderem wegen Volksverhetzung gestellt. Gegen "Pegida"-Gründer Lutz Bachmann hatte die Dresdner Staatsanwaltschaft im Oktober Anklage wegen Volksverhetzung erhoben.

(spol/AFP)
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