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Pentagon droht IS-Chef
"Wir jagen ihn und wir werden ihn finden"

Pentagon droht IS-Chef: "Wir jagen ihn und wir werden ihn finden"
Der selbsternannte IS-Kalif Abu Bakr al-Baghdadi in einem Propaganda-Video von 2014. FOTO: afp, BLA/ma/SH
Washington. Das Pentagon hat sich zuversichtlich gezeigt, dass IS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi eines Tages gefasst und für seine Verbrechen bestraft werden wird. Das Kopfgeld von zehn Millionen Dollar hat Bestand.

"Wir jagen ihn und wir werden ihn finden", sagte US-Militärsprecher Steve Warren am Freitag über den Chef der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS). Die USA hätten auch seinen "Mentor" Abu Mussab al-Sarkawi, den früheren Chef von Al-Kaida im Irak, gefunden und getötet, ebenso Terrorchef Osama bin Laden.

Warren sagte weiter, er sei sich noch nicht sicher, ob die Gerechtigkeit eines Tages "wie eine Hellfire-Rakete" oder wie eine "dunkle Gefängniszelle" aussehen werde. Fest stehe aber, dass al-Baghdadi für seine Verbrechen bezahlen werde. Dem US-Oberst zufolge verbringt der Dschihadistenführer seine Zeit sowohl im Irak als auch in Syrien. In beiden Ländern kontrolliert die Miliz Gebiete und herrscht in ihrem selbsternannten Kalifat mit brutaler Hand.

Auf al-Baghdadi ist ein Kopfgeld von zehn Millionen Dollar (knapp 8,8 Millionen Euro) ausgesetzt. Pentagon-Chef Ashton Carter hatte vor gut einer Woche erklärt, die US-Streitkräfte "eliminierten systematisch" die Führungsriege des IS. So sei es in der jüngsten Vergangenheit gelungen, "mehrere Schlüsselterroristen" der Miliz zu töten.

(AFP)
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