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Präsidentschaftskandidat rudert zurück
Trump: "Niemand sollte wegen seiner Rasse beurteilt werden"

Donald Trump hält angeblich nichts von Rassismus
Donald Trump sagt, er sei kein Rassist, will aber Mexikaner und Muslime nicht in die USA lassen. FOTO: ap
Washington . Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern? Frei nach diesem Motto erklärt Donald Trump, dass er nicht von Rassismus halte. Das hörte sich vor kurzem noch anders an, als er eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen und Muslime mit einem Einreiseverbot aussperren lassen wollte.

"Niemand sollte wegen seiner Rasse oder seiner Hautfarbe beurteilt werden", sagte der voraussichtliche republikanische Präsidentschaftskandidat am Freitag bei einem Treffen mit evangelikalen Christen in der Hauptstadt Washington. Er versprach, die aus seiner Sicht tief gespaltenen USA wieder zusammenzubringen.

Der Milliardär steht in der Kritik, weil er dem mexikanischstämmigen Richter Gonzalo Curiel vorgeworfen hatte, wegen seiner Abstammung kein unvoreingenommenes Urteil abgeben zu können, da Trump eine Mauer an der Grenze zu Mexiko bauen wolle. Der in den USA geborene Curiel befasst sich in einem Fall mit der umstrittenen Trump University.

Die Debatte der Kandidaten FOTO: afp, cs/lwc

Der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Paul Ryan, hatte die Aussagen als rassistisch bezeichnet. Trump wollte sich für seine Bemerkungen dennoch nicht entschuldigen. In dieser Woche erklärte er, seine Kommentare seien falsch ausgelegt worden. 

(ap/jeku)
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