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Eishockey-Bundestrainer
Sturm besitzt keine Ausstiegsklausel für die NHL

Porträt: Marco Sturm: Vom NHL-Star zum Bundestrainer
Porträt: Marco Sturm: Vom NHL-Star zum Bundestrainer FOTO: dpa, dna nic
München. Eishockey-Bundestrainer Marco Sturm hat in seinem Vertrag keine Ausstiegsklausel für den Fall eines Angebots aus der NHL. Das bestätigte der 39-Jährige der "Bild am Sonntag".

"Unser Verbandspräsident Franz Reindl hat ja selber gesagt, dass wir uns erst im Falle eines Angebots mit dem Thema beschäftigen werden." Sturm macht aus seinem Ziel, Trainer in der nordamerikanischen Profiliga werden zu wollen, kein Geheimnis.

Momentan liegt dem deutschen NHL-Rekordspieler nach eigenen Angaben kein Angebot vor. Mit dem Gewinn der Silbermedaille bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang hat der Dingolfinger aber Begehrlichkeiten geweckt. Der Deutsche Eishockey-Bund hatte kurz vor Olympia den Vertrag mit Sturm vorzeitig bis 2022 verlängert.

Das 3:4 nach Verlängerung im Endspiel gegen die Olympischen Athleten aus Russland will sich Sturm nicht noch einmal auf Video anschauen. "Es tut einfach noch zu sehr weh", sagte der Bundestrainer, der Anfang April mit dem Nationalteam die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft beginnt. Die WM in Dänemark beginnt am 4. Mai.

(dpa)
 
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