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Krefeld Pinguine
Negativserie gegen Iserlohn ist gestoppt

Krefeld Pinguine: Negativserie gegen Iserlohn ist gestoppt
Torwart Tomas Duba feierte gestern im Heimspiel gegen Iserlohn nach achtwöchiger Verletzungspause ein gelungenes Comeback. Auch in dieser Szene war der Puck eine sichere Beute des Tschechen. Auch Steve Hanusch (re.) kehrte gestern nach langer Pause aufs Eis zurück. FOTO: Lothar Strücken
Krefeld. Nach sieben Niederlagen in Folge gewannen die Krefeld Pinguine am Freitagabend im König-Palast gegen die Roosters mit 2:1 nach Verlängerung. Tolles Comeback von Torwart Tomas Duba.  Von H.-G. Schoofs

Es ist vollbracht! Nach sieben erfolglosen Versuchen verließen die Krefeld Pinguine in einem Duell gegen die Iserlohn Roosters mal wieder als Sieger das Eis. Auch wenn es beim 2:1-Sieg nach Verlängerung nur zwei Punkte waren, war der Jubel auf den Rängen riesengroß. Denn die Hausherren machten in den Schlussminuten einen Rückstand wett und drehten in der Verlängerung das Match. In einem ausgeglichenen Spiel zeigten die Krefelder eine konzentrierte und kämpferische starke Leistung. Beide Teams ließen mit guten Abwehrleistungen nicht viele Torchancen zu. Ferner war es das Match zweier sehr guter Torhüter. Erst bei einer doppelten Unterzahl gerieten die Pinguine in Rückstand. Ansonsten war Torwart Tomas Duba nach seiner langen Verletzungspause nicht zu bezwingen und wurde nach Spielende von den Fans begeistert gefeiert. Bereits heute machen sich die Schwarz-Gelben auf den Weg nach München, wo sie morgen um 16.30 Uhr bei den "Roten Bullen" antreten.

Nach den beiden Heimniederlagen gegen Nürnberg und Straubing hatten besonders viele KEV-Fans von der Nordtribüne die Lust auf das Duell gegen die Roosters verloren. Denn dort waren großen Lücken zu erkennen. Dafür wollten sich die Anhänger der Iserlohner trotz zweier Auswärtsniederlagen in Folge den Auftritt ihrer Mannschaft nicht entgehen lassen. Gut 800 Fans waren aus dem Sauerland angereist und sorgten damit für eine zufriedenstellende Zuschauerzahl.

Die Pinguine traten wie erwartet wieder mit Torwart Tomas Duba und Verteidiger Steve Hanusch an. Daniel Pietta fuhr in zwei Sturmreihen Doppelschichten. Nach fünf Minuten musste Thomas Supis wegen Spielverzögerung auf die Strafbank. Bei einem Konter verfehlte Pietta knapp das Tor. Im Gegenzug verhinderte Duba gegen Jaspers das 0:1. Sekunden später hatte Mike Collins, der nach RP-Informationen seinen Vertrag verlängert hat, die erste klare Torchance der Pinguine. Die konnten dann ebenfalls ihre erste Überzahl nicht nutzen. Bis zur Pause waren gute Einschussmöglichkeiten Mangelware. Connolly scheiterte an Duba (19.) und Scott Valentine an Torwart Pickard (20.).

Duba war es auch, der zu Beginn des Mitteldrittels im Mittelpunkt stand. Mit einer tollen Parade verhinderte er die Iserlohner Führung durch Blank (24.). Die Krefelder erspielten sich bis zur zweiten Pause ein leichtes Übergewicht. Aber die Überzahlschwäche aus dem Straubing setzte sich bei zwei Gelegenheiten weiter fort. Sekunden vor der zweiten Sirene verfehlte Pietta am kurzen Pfosten nach schönem Zuspiel von Herberts Vasiljevs den Puck. Wegen eines Wechselfehlers mussten die Hausherren das Schlussdrittel in Unterzahl beginnen. Die Pinguine hielten sich dank ihrer guten Abwehrarbeit schadlos. Gefährlich wurde es in der 45. Minute, als Andi Driendl und David Fischer gemeinsam auf der Strafbank saßen. Und es dauerte nur 36 Sekunden, da erzielte Raymond die Iserlohner Führung. Dann saßen Andi Driendl und Martin Schymainski für 109 Sekunden gemeinsam in der Kühlbox. Diesmal taten sich die Roosters sehr schwer, eine klare Torchance herauszuspielen. Anschließend drängten die Pinguine auf den Ausgleich. Der fiel verdient drei Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit. Christian Kretschmann fälschte einen Schuss von David Fischer ab. Der Puck kullerte hinter Torwart Pickard über die Linie.

In der Verlängerung waren die Pinguine dem Siegtreffer näher als die Gäste. Aber Vasiljevs scheiterte an Pickard. Als ein Iserlohner auf die Strafbank musste, zogen die Pinguine ein gutes Überzahlspiel auf. Der verdiente Lohn war der Siegtreffer, den Kapitän Vasiljevs mit seiner ganzen Routine und Cleverness erzielte.

Quelle: RP
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