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Ferrari-Pilot Sebastian Vettel
"Wir sind noch nicht gut genug"

Großer Preis der USA 2017: das Rennen
Großer Preis der USA 2017: das Rennen FOTO: ap, DC
Augstin. Lewis Hamilton ist ganz ganz nah dran am vierten WM-Titel. Sebastian Vettel kann als Zweiter Hamiltons Titelparty noch einmal aufschieben. Was der deutsche Ferrari-Pilot zum Rennen in den USA und dem WM-Kampf sagt.

Herr Vettel, wie bewerten Sie das Rennen?

Sebastian Vettel (Ferrari): "Ich kann nicht zufrieden sein. Rang zwei ist nicht das, was wir uns vorgestellt hatten. Mercedes war einfach schneller. Gratulation an Lewis."

Dabei ging das Rennen für Sie perfekt los.

Vettel: "Beim Start sah es gut aus, da habe ich mir noch Hoffnungen gemacht. Ich habe versucht, eine Lücke rauszufahren. Aber das hat nicht geklappt, weil Lewis heute einfach schneller war."

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In der sechsten Runde hat Hamilton Sie überholt. Nach dem Rennen wunderte er sich, dass das so leicht ging. Haben Sie sich mit allen Mitteln gewehrt?

Vettel: "Schon nach wenigen Runden habe ich gemerkt, dass Lewis leicht an mir dranbleiben konnte. Da wusste ich, dass er mich holen würde. Ja, ich hätte ihm das Leben schwerer machen, mich mehr verteidigen können. Aber es hätte keinen Unterschied gemacht. Es war nur eine Frage der Zeit, bis er mich schnappen würde."

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Was bedeutet das Ergebnis für den Kampf um die WM?

Vettel: "Heute überwiegt die Enttäuschung. Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen. Wir sind noch nicht gut genug und brauchen die Schuld nicht woanders hinschieben. Wir müssen zugeben, dass wir heute nicht mithalten konnten und herausfinden, warum wir mehr Probleme mit den Reifen hatten als Lewis. Es zwickt mich am meisten, dass wir hier nicht gewonnen haben. Wir wollten gewinnen, das Ziel ist auch, die nächsten Rennen zu gewinnen. Alles andere liegt nicht in unserer Hand. Aber man weiß nie."

(cbo/sid)
 
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