1. Bundesliga 16/17
| 13.01 Uhr

Wohl kein Trip nach Dortmund
Bayern-Fan Hoeneß leidet und schweigt

FC Bayern München: Fan Uli Hoeneß leidet und schweigt
Uli Hoeneß und seine Ehefrau Susi. FOTO: dpa, kne cul
München. Das Begrüßungs-Defilee auf der Ehrentribüne konnte Uli Hoeneß noch prächtig gelaunt auskosten. Während der 90 Minuten verging ihm aber das Lachen.

Mit seinem rot-weißen Fanschal um den Hals war der langjährige Vereinspatriarch nach 21 Monaten Haftstrafe in die Münchner Fußball-Arena zurückgekehrt und konnte vor dem Anpfiff viele Hände schütteln, ehe er eingerahmt von seiner Frau Susi und Adidas-Chef Herbert Hainer in den 90 Minuten gegen Mainz mit seinen Bayern hauptsächlich leiden musste.

"Ich hätte ihm gerne einen Sieg gewünscht", sagte Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge zum Station-Comeback seines langjährigen Wegbegleiters, dem in der zweiten Jahreshälfte durchaus eine Rückkehr in ein Spitzenamt beim deutschen Rekordmeister folgen könnte. "Uli macht einen guten Eindruck", äußerte Rummenigge über den 64 Jahre alten Ex-Manager, Ex-Präsidenten und Ex-Aufsichtsratsvorsitzenden.

"Ich bin glücklich für ihn, dass er die schwere Zeit hinter sich hat und dass er zurück ist", sagte Rummenigge über seinen Freund. Hoeneß schwieg nach dem 1:2 zum fußballerischen Auftritt der Bayern-Profis. Er ist ja vorerst nur als "Fan" zurückgekommen, wie er vorab sagte. Wieder in Freiheit, könnte er am Samstag auch in Dortmund beim Topspiel gegen den BVB erstmals wieder bei einem Auswärtsspiel live dabei sein. Rummenigge ist skeptisch: "Nein, das glaube ich nicht."

Fotos: Uli Hoeneß zurück bei seinem FC Bayern im Stadion FOTO: ap, MS

 

(dpa)
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