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Borussia Mönchengladbach
Bonhof sieht Mannschaft "trotzdem noch in der Spur"

Borussia Mönchengladbach: Rainer Bonhof versteht Kritik an André Schubert nicht
Borussias Vizepräsident Rainer Bonhof. FOTO: dpa (Archiv)
Exklusiv | Mönchengladbach. Borussia Mönchengladbachs Vizepräsident Rainer Bonhof sieht seinen Klub vor dem Derby gegen den 1. FC Köln (Samstag, 15.30 Uhr/Live-Ticker) nicht in einer Krisensituation, erhofft sich aber dennoch Auftrieb durch einen Sieg gegen den rheinischen Rivalen. Von Karsten Kellermann

"Wir sprechen über eine Situation, in der wir nicht gerade die Punktzahl haben, die wir hätten haben können. Trotzdem sind wir noch in der Spur. Allerdings kann uns ein Derby-Sieg nach vorn bringen. Jeder Sieg bringt etwas", sagte er im Interview mit unserer Redaktion. Die Gladbacher sind seit fünf Bundesligaspielen sieg- und torlos. Bonhof geht davon aus, dass die Borussen bis zur Winterpause in der Liga wieder anders dastehen: "Ich bin mir aber sehr sicher, dass wir hier im Borussia-Park eine schöne Weihnachtsfeier haben werden."

Kritik an der Arbeit von Trainer André Schubert kann Bonhof (64) nicht nachvollziehen. "Wir wissen, woran wir sind und was wir haben. Darum sind solche Diskussionen für uns kein Thema. In der vergangenen Saison hat sich doch unabhängig davon, ob wir mit einer Dreier-, Vierer- oder Fünferkette gespielt haben, gezeigt, dass man mit Selbstvertrauen und einem Lauf viel erreichen kann. Nun alles in Frage zu stellen, halte ich für sehr übertrieben und finde es nicht gut", sagte er.

Der Weltmeister von 1974, der als Profi sowohl für Gladbach (1970 bis 1978) als auch für Köln (1980 bis Ende 1982) spielte, appellierte zudem an die Fans beider Klubs, im Derby besonnen zu bleiben. "Wir hoffen, dass die negativ Verrückten zu Hause bleiben. Es soll ein friedliches Derby werden", sagte Bonhof.

Quelle: RP
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