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Borussia Mönchengladbach
Rummenigge schließt Eberl-Verpflichtung aus

Max Eberl nicht zum FC Bayern München laut Karl-Heinz Rummenigge
Hat in Mönchengladbach alles im Griff und im Blick: Sportdirektor Max Eberl. FOTO: Dirk Päffgen
München. Nach dem Rücktritt von Bayern Münchens Sportvorstand Matthias Sammer hat Karl-Heinz Rummenigge den Kreis möglicher Nachfolger um einen Namen verkleinert. Borussia Mönchengladbachs Sportdirektor Max Eberl werde nicht kommen, sagte er im ZDF vor dem Testspiel des FC Bayern gegen Manchester City.

"Diese Frage kann ich ganz klar mit nein beantworten. Wir werden keinem Bundesligisten den Manager wegholen. Das wäre nicht sympathisch, nicht fair und nicht seriös", meinte Rummenigge. "Dementsprechend ist das bei uns kein Thema." Diverse Medien hatten in der vergangenen Woche berichtet, dass Eberl bei den Bayern auf dem Zettel stehe, falls der Rekordmeister sofort auf der Suche nach einem direkten Nachfolger für Sammer sein sollte.

"Ich bleibe definitiv in Gladbach", hatte Eberl im Interview mit unserer Redaktion gesagt. "Ich will mit dem Verein in die Champions League einziehen, möchte dabei sein, wenn das Team eine erfolgreiche Saison 2016/17 spielt, ich will mit Borussia weiter erfolgreich sein." Er besitzt einen Vertrag bis 2020.

"Manager des Jahres 2015"

Eberl begann als kleiner Junge beim FC Bayern und schaffte es bis in die erste Mannschaft, für die er allerdings nur ein Bundesligaspiel absolvierte. Später spielte er beim VfL Bochum, der SpVgg Greuther Fürth und Borussia Mönchengladbach, bevor er dort als Nachwuchsleiter arbeitete und 2008 zum Manager aufstieg. Nur Helmut Grashoff übte diesen Job am Niederrhein bislang länger aus als Eberl. Der 42-Jährige wurde vom "Kicker" zweimal zum "besten Einkäufer der Liga " gekürt, das Magazin "11 Freunde" zeichnete ihn 2015 als "Manager des Jahres" aus.

Rummenigges Worte lassen darauf schließen, dass Kapitän Philipp Lahm nach seinem voraussichtlichen Karriereende im Jahr 2018 einen Managerposten bei den Münchner annehmen könnte. Auch der Name Oliver Kahn fiel bereits.

(jaso)
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