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Fortuna Düsseldorf
Weiter mit Kramer – weil die Alternativen fehlen

Rensing schiebt Frust nach dem 0:4-Debakel der Fortuna
Rensing schiebt Frust nach dem 0:4-Debakel der Fortuna FOTO: Falk Janning
Meinung Es muss etwas passieren bei Fortuna, das ist klar. So, wie sich die Mannschaft beim 0:4 auf St. Pauli präsentierte, führt der Weg geradewegs in die 3. Liga. Das Schlimmste am vor allem in der Defensive desolaten Auftritt war der Wiederholungs-Effekt: Nach dem 1:5-Pokaldesaster in Nürnberg hatten alle Beteiligten, vor allem aber die Spieler beteuert, dass so etwas nie wieder vorkommen dürfe. Nur 13 Tage später ist es wieder vorgekommen, und das macht die Situation so untragbar. Von Bernd Jolitz

Die übliche Reaktion im Fußballgeschäft wäre nun, den Trainer zu entlassen. Doch Frank Kramer wird auch nach der Länderspielpause, wenn es am 20. November mit dem Kellerduell gegen Schlusslicht MSV Duisburg weitergeht, auf der Bank sitzen. Das machten Sportdirektor Rachid Azzouzi und der kommissarische Vorsitzende Paul Jäger unmissverständlich klar. Auch wenn sie es öffentlich anders darstellen müssen, liegt das vor allem an den fehlenden Alternativen. Jos Luhukay hat durchblicken lassen, dass er kein Interesse an der Aufgabe in Düsseldorf habe, steht aber ohnehin nicht gerade im Ruf, Innovatives bewirken zu können. Gleiches gilt für Altmeister Friedhelm Funkel, der mitunter ins Gespräch gebracht wird.

Weiter mit Kramer also – freilich erst einmal nur bis Duisburg. Denn der Rückschlag in Hamburg war so heftig, dass es gegen den MSV ein Endspiel für den Trainer wird. Fortuna muss es gewinnen, ohne Wenn und Aber, sonst muss Kramer gehen. Egal, welche Alternativen zur Verfügung stehen. Denn es muss etwas passieren bei Fortuna. Schnell.

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