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Serie A
Palermos "Trainer-Killer" will aus dem Fußball aussteigen

"Trainer-Killer" Maurizio Zamparini, Präsident und Inhaber des italienischen Erstligisten US Palermo, will zum Saisonende aus dem Fußball aussteigen. "Ich habe die Fußballwelt satt. Noch zwei Monate, dann gebe ich auf", sagte der 74-Jährige am Dienstag. Zamparini ist für seine Bereitschaft, Trainer bei Misserfolg schnell auszutauschen berühmt-berüchtigt. Bislang kommt der Unternehmer beim Klub auf 31 Trainerentlassungen in knapp 13 Jahren. "Als ich vor 35 Jahren in den Fußball eingestiegen bin, war alles ganz anders. Jetzt ist es eine Welt voller Bürokratie und Steuern", sagte Zamparini, der nun nach einem Käufer für seinen Klub sucht. Aktueller Coach Palermos ist Walter Novellino, der erst vor knapp zwei Wochen als Nachfolger des entlassenen Giuseppe Iachini vorgestellt wurde. Iachini hatte erst am 15. Februar die Nachfolge des Argentiniers Guillermo Barros Schelotto angetreten, der keine gültige Trainerlizenz hatte. Nach der Rückkehr in die Serie A im Vorjahr steckt Palermo derzeit mit 28 Punkten im Tabellenkeller fest.

(sid)
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