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Kaiserslautern
Lautern verweigert Kuntz die Entlastung

Kaiserslautern. Als es um die Altlasten ging, sahen die Roten Teufel rot. Die Mitglieder des Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern haben ihrem ehemaligen Vorstandsvorsitzenden Stefan Kuntz, der sich asl U-21-Trainer zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) "abgesetzt" hat, und dem ehemaligen Finanzchef Fritz Grünewalt deutlich die Entlastung verweigert. Beide werden mitverantwortlich gemacht für die finanzielle Misere, durch die der FCK fast gezwungen ist, so bald wie möglich aufzusteigen.

"Gegenwärtig ist es verdammt schwer", sagte Aufsichtsratschef Nikolai Riesenkampff während der gut sechsstündigen Jahreshauptversammlung des FCK, "aber wir werden uns nicht verstecken hinter der strukturschwachen Region und dem teuren Stadion." Der Aufstieg in die Bundesliga bleibe "das Ziel - und sonst nichts".

Auf dem Weg raus aus dem Unterhaus wartet auf die Chefetage der einst so ruhmreichen Roten Teufel aber eine Mammutaufgabe. Das Geschäftsjahr 2015/16 wurde mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2,638 Millionen Euro abgeschlossen, die Schulden haben sich auf 3,502 Millionen Euro erhöht. "Ich bezweifle sehr, dass eine Restrukturierung in der 2. Liga langfristig gelingen kann", sagte Finanzvorstand Michael Klatt.

(sid)
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