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Doping-Rekord
31 russische Leichtathleten aktuell gesperrt
Doping-Rekord: 31 russische Leichtathleten aktuell gesperrt
Auch ihr droht eine Sperre: Darja Pischtschalnikowa. FOTO: afp, FRANCK FIFE
Moskau. Dopingsünder ohne Ende: Aktuell sind derzeit 31 russische Leichtathleten wegen der Einnahme verbotener Substanzen gesperrt. Neu hinzu kam der frühere Geher-Jugendweltmeister Sergej Morosow, der als Wiederholungstäter wie drei andere Landsleute rückwirkend ab dem 25. Februar lebenslang gesperrt ist.

Der russische Leichtathletik-Verband sprach von "abnormalen Blutwerten". Morosow war 2008 bereits wegen Blutdopings gesperrt worden. Er hatte damals über 20 km 1:16:43 Stunden erzielt, doch wegen fehlender Dopingkontrolle wurde diese Leistung nicht als Weltrekord anerkannt. Zuletzt war Morosows Geher-Kollegin Tatjana Minejewa bis 17. November 2014 gesperrt worden. Bei der Junioren-Europameisterin waren bei einem Bluttest erhöhte Hämoglobinwerte festgestellt worden. Sie stand ebenfalls noch nicht auf der Liste von 27 Russen und Russinnen, die der Leichtathletik-Weltverband IAAF derzeit als suspendiert oder gesperrt führt.

Hinzu kommen könnte in Kürze die aktuelle Diskus-Olympiazweite Darja Pischtschalnikowa, die schon einmal gesperrt gewesen war. Nicht enthalten in der Zahl ist auch der vom russischen Verband gesperrte Olympiafünfte im Hammerwurf, Kirill Ikonnikow.

Zudem war die durch Nachtests vom Internationalen Olympische Komitee (IOC) als Olympiadritte von Athen 2004 disqualifizierte und längst zurückgetretene Kugelstoßerin Swetlana Kriweljowa als Dopingsünderin überführt worden.

Quelle: sid/areh
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